Hoch hinaus im Steinwaldstadion

Neukirchen: LTV investiert mit Stadt, Kreis und Sportbund in eine Stabhochsprunganlage

Freuen sich auf Wettkämpfe: hinten von links Hannes Riebeling, Magnus Riebeling, Philipp Stuckhardt und Simon Happel, vorne von links Kathrin Thomä, Jacob Thomä, Günther Wawrauschek, Leonard Wawrauschek, Maximilian Zimmermann, Liana Zimmermann und Nicole Zimmermann. Das
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Freuen sich auf Wettkämpfe: hinten von links Hannes Riebeling, Magnus Riebeling, Philipp Stuckhardt und Simon Happel, vorne von links Kathrin Thomä, Jacob Thomä, Günther Wawrauschek, Leonard Wawrauschek, Maximilian Zimmermann, Liana Zimmermann und Nicole Zimmermann. Das

Das wurde Zeit: Nach 31 Jahren erhielt das Steinwaldstadion dieses Frühjahr eine neue Stabhochsprunganlage. Damit ist das frisch renovierte Areal um eine moderne Sportattraktion reicher.

Neukirchen – Für den LTV Neukirchen, der traditionell die akrobatische, technisch anspruchsvolle Sportart Stabhochspringen fördert, ist die Erneuerung der Anlage ein wichtiger Baustein, um auch in Zukunft den Athleten beste Trainings- und Wettkampfbedingungen zu bieten.

Dank der Zusage des Landessportbundes Hessen zu einer 50-prozentigen Unterstützung der Finanzierung, gelang es dem LTV in Kooperation mit der Stadt Neukirchen und dem Schwalm-Eder-Kreis die über 14 000 Euro teure Sprungmatte anzuschaffen. „Die alte Matte war abgenutzt und hatte einen ausgeleierten Federkern. Nun verfügen wir über eine Anlage mit internationalem Standard“, berichtet Leichtathletik-Fachwart Günther Wawrauschek.

Auch das zusätzliche Inventar – die Ständer für die Fixierung der zu überquerenden Querlatte und der Lattenrost aus Aluminium – haben den höchsten Standard. Damit können die Trainer und Wettkampfrichter Sprunghöhen zwischen 1,50 und 6,20 Meter einstellen. Wer den Stadionbestwert erreichen möchte, muss die Marke von 4,65 Meter überqueren, die Christian Ewald (LG Vogelsberg) im Jahr 1991 aufstellte. Der Rekord der „ewigen“ Bestenliste des Schwalm-Eder-Kreises liegt bei 4,23 Meter. Magnus Riebeling (LTV Neukirchen) ist seit 2016 mit dieser Marke der Rekordhalter. Für den heimischen Vorzeige-Stabhochspringer, der nach einer beruflichen Pause nun wieder intensiver ins Stabhochspringen einsteigen möchte, kommt der Erwerb der acht Meter langen und sechs Meter breiten Matte zum Start der Freiluftsaison zur passenden Zeit. Gemeinsam mit seinen LTV-Kollegen Philipp Stuckhardt und Bruder Hannes Riebeling setzt der Obergrenzebächer zu neuen Höhenflügen an.

Auch der Leichtathletik- und Turn-Nachwuchs soll die Sprunganlage nutzen. Interessierte bis 14 Jahre haben dienstags und freitags die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit den Stäben zu sammeln.

„Wir heißen auch externe Athleten, die kein LTV-Mitglied sind, willkommen“, sagt Wawrauschek. Der Trainer bietet nach Absprache auch Sondertermine außerhalb der normalen Stabhochsprung-Trainingszeiten am Montag und Donnerstag an. Vielleicht ein Anreiz für Gordon Porsch (LG Eintracht Frankfurt), aktuell mit 5,61 Metern Hessens bester Stabhochspringer.

Das Steinwaldstadion ist bereit für Wettkämpfe: Mitte August ist ein Feriensportfest geplant. Im September soll der Sparkassen-Cup stattfinden.

Kontakt: Günther Wawrauschek, Tel. 0 66 94/375

(Fabian Seck)

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