In Willingshausen ist die Ausstellung „Fülle und Bewegung“ zu sehen

Nicht nur die Nanas tanzen

Lebensfreude: Seit dem Wochenende werden im Gerhardt-von-Reutern-Haus Nanas von Ute Mierke präsentiert, hier mit Organisatorin Uli Becker-Dippel. Ergänzt werden die Skulpturen von Tanzbildern von Karl-Heinz Mierke. Foto: Grede

Willingshausen. Mit gleich zwei Ausstellungen macht das Gerhardt-von-Reutern-Haus mit der Kunsthalle in Willingshausen auf sich aufmerksam. Bereits seit Ende Juni ist in der Kunsthalle die Installation der Stipendiatin Susanne Wagner zu sehen. Seit dem Wochenende werden im Gemeinschaftsraum des Gerhardt-von-Reutern-Hauses zudem Nanas mit ihren prallen Formen präsentiert.

Die Werke von Ute Mierke werden ergänzt durch die fliegenden Tanzbilder von Karl-Heinz Mierke. Sie bilden in ihrer Leichtigkeit und Transparenz, gedruckt auf durchscheinende Stofffahnen, eine ideale Ergänzung zu den Nanas. Ute Mierke ergänzte die ihre Exponate aus 20 Jahren Arbeit durch die Werke ihrer Kursteilnehmerinnen aus dem Workshop Ende Juni in Willinghausen.

Die Eröffnung der raumfüllenden Ausstellung in sommerlich-heiterer Stimmung regte alle Sinne an und ließ die Lebensfreude der 40 Besucher ansteigen. Kuratorin Angelika Horstkotte-Pausch lobte die Synthese der Werke aus dem Workshop, den Werken der Künstlerin selbst und den „Tanzbildern“. In ihren Ausführungen zeigte Horstkotte-Pausch die Vita und die Intentionen von Ute Mierke auf: Nämlich in den prallen, lebenbejahenden Formen der Nanas der eigenen Phantasie freien Lauf zu lassen, Träumen und Visionen alltagstaugliche Realität zu verleihen, in dem die Schaffenden diese auf ihre Werke übertragen.

Karl-Heinz Mierke schilderte plastisch und eindrucksvoll die Entstehung seiner „Tanzbilder“ während einer Performance in Kassel. Im Zusammenspiel von Tänzerinnen und Tänzern, einer Malerin und Karl-Heinz Mierke selbst entstanden diese „Tanzbilder“. Für die Tänzer in der Konzentration auf ihre Bewegung, für die Malerin im extrem schnellem Zeichnen des Momentes, für Karl-Heinz Mierke im extrem langsamen Fotografieren des Moments. (syg)

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