Oberaula: Die Akte zu den Pflasterarbeiten wurde geschlossen

Oberaula. Der Akteneinsichtsausschuss in Sachen Abrechnungen Dorfgemeinschaftshaus Ibra hat einen Abschlussbericht vorgelegt und seine Arbeit damit abgeschlossen. Die Gemeindevertretung hat die Ergebnisse zur Kenntnis genommen.

Die Unwägbarkeiten wurden geklärt, sagte Bürgermeister Klaus Wagner auf unsere Anfrage. Es gibt keine strafrechtliche Verfolgung der Angelegenheit.

Den Ausschuss hatte das Parlament auf Betreiben der CDU-Fraktion im Frühjahr ins Leben gerufen. Es ging um die Vergabe von Pflasterarbeiten an eine Firma, die eigentlich ehrenamtlich ausgeführt werden sollten. Die Kosten kletterten von 10 000 Euro auf 18 000 Euro, Geld, das die Ibraer lieber in die Einrichtung des Hauses investiert hätten.

Fragen ergaben sich zur Höhe von Materialrechnungen, die der Ortsvorsteher der Gemeinde vorlegte, Differenzen von einigen hundert Euro tauchten auf. „Mittlerweile liegen allerdings korrigierte Abschlussrechnungen vor“, sagte Wagner. „Wir wollen nun nicht mehr nachtreten“, betonte Thorsten Steinbrecher von der CDU in der jüngsten Sitzung des Gemeindeparlaments in Olberode.

Die SPD-Fraktion hielt sich zur Einrichtung des Ausschusses weiter bedeckt. Marianne Hühn sagte: „Wir wollen das Ehrenamt nicht beschädigen.“ Der Umbau des DGH Ibra war insgesamt mit 160 000 Euro veranschlagt. Der Betrieb läuft, Restarbeiten sind im Winterhalbjahr vorgesehen. (zty)

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