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Parlament Oberaula stimmt Plänen für Feuerwehrhaus zu

So soll es werden, das neue Feuerwehrhaus in Oberaula. Im Hintergrund ist der Übungsturm zu sehen, der auch als Rettungsweg dienen soll.
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So soll es werden, das neue Feuerwehrhaus in Oberaula. Im Hintergrund ist der Übungsturm zu sehen, der auch als Rettungsweg dienen soll.

Die Pläne für das neue Feuerwehrhaus in Oberaula stellten die Planer Albert Hess und Christian Rininsland vom Architekturbüro Hess aus Mühlbach den Gemeindevertretern vor.

Oberaula - Den Planungen stimmte das Parlament einmütig zu, auch dem bisher noch nicht vorgesehenen Übungsturm, der zusätzlich 115 000 Euro kosten soll. Die Entwurfsplanung sei nicht nur mit den Oberaulaer Feuerwehrführungskräften, sondern auch in ausführlichen Vorgesprächen und mehreren Sitzungen mit dem Brandschutzamt des Schwalm-Eder-Kreises, der Unfallkasse Hessen und dem technischen Prüfdienst des Landes Hessen abgestimmt worden.

Vorgesehen ist eine große Fahrzeughalle mit Stellplätzen für sechs Fahrzeuge. Auf dem Gelände sorgt eine Einbahnstraßenregelung dafür, dass sich anrückende Feuerwehrleute und ausrückende Fahrzeuge nicht ins Gehege kommen. Auch eine sogenannte Schwarz-weiß-Schleuse ist geplant, in der die kontaminierte Einsatzkleidung ausgezogen werden kann. Geplant sind Umkleiden und Sanitärräume sowohl für Frauen als auch für Männer.

Um den Baukörper kompakt zu halten und so wenig Fläche wie möglich zu versiegeln, entschieden die Planer sich für eine zweigeschossige Bauweise. Ein großer Schulungsraum, die Büros für die Führungskräfte, Materialräume und Toiletten werden im Obergeschoss untergebracht. Da dann ohnehin ein zweiter Rettungsweg nötig ist, soll stattdessen der eigentlich später geplante Übungsturm angebaut werden. Er dient dann sowohl als Notausgang als auch dafür, Dinge wie Abseilen, Anleitern und ähnliches üben zu können, erläuterte Christian Rininsland.

Albert Hess legt zudem bei seinen Projekten immer großen Wert auf Nachhaltigkeit und natürliche Baustoffe. Zum Einsatz kämen nur Ton, Ziegel, Glas, Metall und Holz, versicherte er.

Die Planungen kamen bei den Gemeindevertretern gut an. Ein wenig Verwunderung löste nur die Dachgestaltung aus mit einer Schräge zum Gebäude hin, um genügend Licht im Obergeschoss zu haben. Wasser werde doch üblicherweise weg vom Gebäude geleitet, meinte ein Parlamentarier. Das sei bei einem Metalldach mit vollständiger Kehle am Ansatz kein Problem, versicherte Hess. Da könne das Wasser gut ablaufen. Angeregt wurde zudem aus dem Parlament, bei der Elektronik auch an zeitsparende Automatisierungslösungen zu denken. Über die Farbgestaltung wurde übrigens noch nicht entschieden.

Von Christine Zacharias

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