Becken in Oberaula können ab 10. Juli genutzt werden

Bad öffnet in den Ferien

Waldschwimmbad Oberaula
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Vorbereitungen laufen: Bevor das Waldschwimmbad Oberaula öffnet, müssen noch Beschilderungen für die Badegäste angebracht werden.

Oberaula – Das Waldschwimmbad in Oberaula öffnet am Freitag, 10. Juli, seine Pforten wieder für Besucher: Das haben die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen.

Zuvor war ein Runder Tisch einberufen worden, an dem laut Bürgermeister Klaus Wagner Mitglieder des Gemeindevorstands und des Fördervereins Waldschwimmbad saßen. Mindestens bis zum Ende der Ferien soll das Bad geöffnet sein. 6000 Euro lässt sich das die Gemeinde zusätzlich kosten – das Geld wird für Beschilderung und Desinfektionsmittel gebraucht.

Laut Wagner sieht das ausgearbeitete Hygienekonzept auch besondere Öffnungszeiten vor. Gebadet werden kann an sieben Tagen in der Woche von 11 bis 15 und von 16 bis 20 Uhr. In der Stunde am Nachmittag wird das Bad grundlegend gereinigt.

Platz für 200 Besucher

Erhältlich sind in dieser Saison ausschließlich Zeitkarten für vier Stunden, maximal 200 Besucher dürfen das Bad betreten. Spielgeräte im Wasser und auf den Freiflächen stehen nicht zur Verfügung.

Im Kinderbecken gibt es laut des Bürgermeisters keine Einschränkungen, die Bahnen im Schwimmerbecken werden durch Leinen getrennt – für schnelle und langsame Schwimmer. Beim Ein- und Ausstieg ins Becken gilt ein Einbahnstraßensystem. „Das Schwätzchen am Beckenrand wird es nicht geben“, macht Wagner deutlich. Auch in den sanitären Anlagen dürfen sich maximal zwei Personen gleichzeitig aufhalten. Der Kiosk wird in der aktuellen Saison nicht betrieben: Wie Wagner berichtet, sitzt der frühere Kioskbetreiber noch auf den Philippinen fest. Dort hatte der Oberaulaer zusammen mit seiner Frau den Winter verbringen wollen. Wegen der Corona-Pandemie sitzt er nun dort fest.

Schwimmbadkiosk bleibt geschlossen

Aus der erwarteten Rückkehr am 22. Juni wurde nichts – der Gouverneur untersagte abermals den Flugverkehr. Die voraussichtliche Rückkehr soll nun wohl der Mitte Juli sein – „dann schließt sich eine Quarantäne an, sodass der Kioskbetrieb erst Anfang August aufgenommen werden könnte“.

Auch für den Kartenverkauf und die Aus- und Rückgabe der Personenerfassungsbögen musste deshalb eine Lösung gefunden werden: Mitglieder des Fördervereins stehen hierfür drei Stunden pro Tag ehrenamtlich zur Verfügung.

Generell hätten sich die Gemeinden und Schwimmmeister Silvio Koebsch mehr Informationen vom Land gewünscht: „Plötzlich ging alles ganz schnell mit der Öffnung. Wir hätten uns gern frühzeitiger mit den Vorgaben beschäftigt“, sagt Wagner. Zwar müsse jede Kommune ein Hygienekonzept erarbeiten, das würde aber weder geprüft noch genehmigt. Umgesetzt werden könnten die Vorgaben tatsächlich auch nur durch die Mithilfe aller Besucher, appelliert der Bürgermeister. Insgesamt kalkuliert die Gemeinde Oberaula mit Gebühreneinnahmen durch die Schwimmbadöffnung in Höhe von 16 000 Euro.

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