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Klaus Wagner tritt seine dritte Amtszeit als Bürgermeister in Oberaula an

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Von: Christine Zacharias

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Bürgermeister Klaus Wagner (CDU, Mitte) wurde jetzt offiziell in die dritte Amtszeit eingeführt und vereidigt. Unser Bild zeigt ihn mit dem Ersten Beigeordneten Lothar Maurer (links) und dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Marcus Schlug (rechts).
Bürgermeister Klaus Wagner (CDU, Mitte) wurde jetzt offiziell in die dritte Amtszeit eingeführt und vereidigt. Unser Bild zeigt ihn mit dem Ersten Beigeordneten Lothar Maurer (links) und dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Marcus Schlug (rechts). © Christine Zacharias

Nach der Wahl im September 2021 ist Bürgermeister Klaus Wagner nun offiziell und vor vielen Gästen in sein Amt eingeführt worden. Es ist seine dritte Amtszeit.

Oberaula – Großer Bahnhof für Bürgermeister Klaus Wagner (CDU) in Oberaula bei der Amtseinführung.

Der 60-Jährige war nach seiner Wiederwahl im September 2021 zwar schon einmal unmittelbar vor Beginn seiner dritten Amtszeit, die am 17. Mai begann, eingeführt worden, allerdings hatte das wegen einer Corona-Erkrankung nicht in einer Sitzung der Gemeindevertretung und ohne Publikum vor der Haustür über die Straße hinweg stattgefunden.

Jetzt waren zahlreiche Gäste gekommen, um die feierliche Amtshandlung mitzuerleben und anschließend mit Wagner zu feiern.

Marcus Schug, der Vorsitzende der Gemeindevertretung erinnerte an einige Projekte, die während Wagners Amtszeit umgesetzt worden waren, unter anderem die Ertüchtigung des Waldschwimmbades, das Sozialzentrum und das neue gemeinsame Feuerwehrhaus, das derzeit gerade gebaut werde.

Das Amt des Bürgermeisters sei in Hessen mit deutlich weniger Machtfülle ausgestattet als in anderen Bundesländern, machte Schug deutlich. Ein Bürgermeister müsse deshalb vor allem Teamplayer sein, Ideen entwickeln und für sie werben.

Die Entscheidungen träfen dann aber Gemeindevorstand und Gemeindevertretung. Der Bürgermeister sei nicht nur erster Repräsentant der Gemeinde, sondern oft auch erste Anlaufstelle für den Ärger der Bürger.

„Einer muss vorangehen und sagen, wo’s lang geht – das heißt aber nicht, dass es dann auch so gemacht wird“, ergänzte Regierungspräsident Mark Weinmeister (CDU) die Betrachtungen des Parlamentspräsidenten. Das müsse man aushalten können.

Die Notwendigkeit, andere überzeugen zu müssen, führe meist zu guten Entscheidungen, sagte Landrat Winfried Becker (SPD). Die dritte Amtszeit, davon geht Becker mit Blick auf die aktuelle Krisensituation aus, werde vermutlich die herausforderndste werden.

„Wer soll’s denn schaffen, wenn nicht wir?“, ermutigte der Sprecher der Bürgermeister im Schwalm-Eder-Kreis, Andreas Schultheis aus Schrecksbach, den Kollegen und auch von den Amtskollegen Jonas Korell aus Ottrau und Manfred Koch aus Kirchheim sowie von den Kirchenvertretern gab es freundliche Worte.

Die hervorragende Zusammenarbeit mit Wagner lobte Gemeindebrandinspektor Michael Becker. Auch von den Fraktionssprechern Klaus Baschnagel (SPD), Claus Vaupel (FLO) und Alexander Erler (CDU) gab es Anerkennung für Offenheit und Kooperationsbereitschaft.

„Ein Bürgermeister kann alleine gar nichts bewegen“, ist sich auch Klaus Wagner bewusst. Er sei sowohl auf politische Entscheidungen als auch darauf angewiesen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitziehen.

„Wir alle haben die Freiheit, uns für die Allgemeinheit zu engagieren“, betonte Wagner und wies schon mal auf die nächste große Aufgabe der Gemeinde Oberaula hin: Den Ausbau der Betreuung von Kindern unter drei Jahren.

Musikalisch gestaltet wurde die Feier durch den Posaunenchor Oberaula.

(Christine Zacharias)

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