In Oberaula feierten die Besucher am Samstagabend das 38. See- und Lichterfest

Es durfte gestaunt werden: Die Besucher blickten gespannt gen Himmel.

Grüne, gelbe, rote und blaue Lichter umringten den Osterteich am Samstagabend bei Einbruch der Dunkelheit und das Sternbild des großen Wagens und der zunehmende Mond verstärkten die zauberhafte Atmosphäre am See.

Viele Besucher suchten sich bereits ab 21 Uhr einen guten Platz am Rand des Teiches, um die angekündigte Lichtshow nicht zu verpassen. Kinder, ausgestattet mit bunten Laserschwertern oder leuchtenden Kugeln in den Händen, rannten aufgeregt zwischen den Erwachsenen umher und fragten immer wieder, wann es denn mit dem Feuerwerk endlich losgehe. Gegen 22 Uhr begrüßte Bürgermeister Klaus Wagner die Gäste. Er dankte den Organisatoren und gab den Startschuss für die Lichterschau.

Zu den Takten der berühmten Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel warfen die Feuerwehrleute ihre Pumpen an und bestrahlten die hoch und immer höher steigenden Wasserfontänen in vielen bunten Farben.

Die ersten Raketen stiegen in die Luft und das Publikum quittierte das Feuerwerk mit begeisterten Rufen. Sich drehende Feuerräder am gegenüberliegenden Seeufer belohnten die Zuschauer mit einem Spontanapplaus. Eine Rakete nach der anderen explodierte am Himmel und ließ ihre farbigen Leuchtpunkte über der Wasserfläche spiegeln. Schon nach kurzer Zeit war die große Wagen am Himmel wegen des Qualms kaum noch zu sehen, aber der Blick der Besucher hing in diesem Moment an den immer wieder neu inszenierten leuchtenden Feuerwerksraketen.

Sternschnuppen beobachten

Nach einer knappen halben Stunde endete das Spektakel und das Publikum spendete langen Applaus. Der Bürgermeister forderte die Besucher auf, noch zu bleiben und die nächsten Stunden weiter den Himmel zu beobachten. „Das natürliche Feuerwerk geht weiter, denn es ist Sternschnuppenzeit“, erklärte Wagner.

Zum 38. Mal hatte der Verkehrs- und Gewerbeverein das Fest auf die Beine gestellt, unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr, der Patenkompanie vom Jägerbataillon1 aus Schwarzenborn und ortsansässigen Vereinen und Betrieben.

Von Christiane Decker

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