Saison startet – allerdings ohne Turniere

Oberaula: Golfer stehen in Startlöchern

Kleine Box, große Technik: von links Vizepräsident Wolfgang Leitl, Präsident Jürgen Sattler und Clubmanager Frank Gerhard mit dem neuen Simulationsgerät für das Training.
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Kleine Box, große Technik: von links Vizepräsident Wolfgang Leitl, Präsident Jürgen Sattler und Clubmanager Frank Gerhard mit dem neuen Simulationsgerät für das Training.

Jürgen Sattler blickt optimistisch in die Zukunft. Und das aus gutem Grund: Der Präsident des Kurhessischen Golfclubs Oberaula-Bad Hersfeld geht mit viel Elan und der Unterstützung vieler Mitglieder in die neue Saison. Ihm zur Seite stehen unter anderem Vizepräsident Wolfgang Leitl und Clubmanager Frank Gerhard.

Hausen – Denn auch in Pandemiezeiten waren die Golfer nicht untätig, in die Anlage wurde in den vergangenen Monaten etliches investiert – neu ist unter anderem eine Fußgolfanlage sowie ein Simulationsgerät, das künftig alle Mitglieder fürs Training nutzen können. „Das Gerät eignet sich hervorragend, um beispielsweise an den Schwüngen zu üben“, sagt Gerhard.

Im vergangenen Jahr kümmerte sich der Club sehr aktiv um neue Mitglieder – aus Sicht Jürgen Sattlers mit viel Erfolg. Mehr als 70 neue Golfer konnten durch Golferlebnistage und Platzreifekurse gewonnen werden. „Darunter auch junge Leute und Menschen aus Oberaula – das freut mich sehr“, erklärt Sattler. „Wir sind noch nicht auf Rosen gebettet, aber das Tal haben wir durchschritten.“ Für Frank Gerhard liegt der Aufschwung der Mitgliederzahlen auch daran, dass bei den Trainings Vorurteile ausgeräumt werden konnten: „Wir sind kein Elite-Club.“ Die qualifizierten Einsteigerprogramme sprechen Neulinge an, ist der Manager überzeugt: „Wir lassen die Neuen nicht allein – sie werden von erfahrenen Golfern gut integriert.“

Auf hunderten Metern wurden die Fangzäune im Golfclub Oberaula erneuert.

Die Umsetzung des Hygienekonzepts hat sich gut eingespielt – nur zwei Golfer dürfen auf die gemeinsame Runde gehen. Das Buchungssystem sei auf ein elektronisches Verfahren umgestellt werden, sodass jederzeit transparent sei, wer sich auf der Anlage befinde, erläutert Gerhard. Gesperrt bleiben weiterhin die Duschen, Kontaktflächen wie Ballkörbe werden engmaschig desinfiziert. Die Gastronomie ist geschlossen, Abholung ist möglich. „Das ist sehr schade, auch die Tatsache, dass keine Turniere gespielt werden dürfen“, sagt Sattler. Frank Gerhard schätzt, dass sich die Situation durch mehr Tempo beim Impfen im Sommer beziehungsweise Herbst deutlich entspannen dürfte.

Seit das Greenkeeping in professionellen Händen liegt – es wurde an die Sommerfeld AG übergeben – haben sich laut des Präsidenten auch die Grüns deutlich verbessert. Dazwischen wurden im Sinne des Naturschutzes Blühwiesen angelegt. Investiert wurde in neue Teichbelüfter für alle drei Teiche, investiert werden soll noch in die Verbesserung der Beregnungsanlage, ein neues Tor zur Anlage und die Fangnetze erneuert. Kürzlich umgebaut wurde Bahn 13 – hier wurde der Bunker verkleinert, das Grün vergrößert.

Dazu kommen laut Jürgen Sattler viele kleinere Projekte, in die die Mitglieder viel ehrenamtliches Engagement steckten, etwa die Pflege der Beete, der Bäume und Büsche. „Es ist wichtig, dass der Vorstand mit Motorsäge und Kärcher vorangeht“, sagt der Clubmanager. (Sandra Rose)

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