Gute Stimmung trotz starken Regens auf dem Oberaulaer Marktplatz

Sommermarkt in Oberaula ohne Sonne

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Auftritt: Nach dem Regen unterhielten die Volkstanzmäuse die Besucher des Oberaulaer Sommermarktes auf dem Marktplatz mit fröhlichen Tänzen.

Oberaula. „Nächstes Jahr gehen wir dann wieder in die Vollen“, sagte Klaus Baschnagel, Leiter des Oberaulaer Sommermarktes. Am Samstagabend war der Marktplatz kaum gefüllt.

Das EM-Spiel Deutschland gegen Italien und Temperaturerwartungen weit entfernt von einer lauen Sommernacht hatten die Veranstalter schon erahnen lassen, dass sich die Besucherzahlen in Grenzen halten würden. Entsprechend war das Programm auf eine kurze Begrüßung durch den Marktleiter und Bürgermeister Klaus Wagner und auf Tanzmusik mit den Ottertalern beschränkt worden. Nach dem Fußballkrimi fanden dann doch noch einige Gäste den Weg auf den Marktplatz und auf das Tanzpodium. Die Musik spielte bis um zwei Uhr und auch danach blieb ein harter Kern noch ein Weilchen.

Der Sonntag begann bewölkt und kurz nach Mittag öffnete der Himmel seine Schleusen. Knapp zwei Stunden lang goss es wie aus Kübeln und als es dann endlich aufklarte und bis zum frühen Abend nur noch hin und wieder tröpfelte, da hatte der Marktleiter das Bühnenprogramm bereits gecancelt. Zwischenzeitlich hatte Dirk Lindemann mit Songs rund um Regen und Sonne tapfer und erfolgreich gegen das Wetter angespielt und so wurde unter manchen Schirm in strömenden Regen getanzt und mitgesungen. Der Nachwuchs der Volkstanz- und Trachtengruppe, die Tanzmäuse, ließ es sich unter Leitung von Kornelia Höhnke aber dann nicht nehmen, auf der jetzt fast trockenen Bühne seine Tänze vorzuführen – und da war dann der Marktplatz auch wieder gut gefüllt.

Großes Angebot

So mancher Besucher machte sich auch noch auf den Weg über die Aussteller-Meile rund um die Kirche, informierte sich über Bewährtes und Neues aus Wirtschaft und Handel, verweilte bei der Ausstellung der Bundeswehr oder bei den „Fliegenden Händlern“. Kaffee und Kuchen oder ein Bauernhofeis standen zur Wahl oder man drehte eine Runde mit einem Segway. Dreh- und Angelpunkt war aber in diesem Jahr mehr denn je der Marktplatz. Nicht nur weil es hier die meisten Unterstellmöglichkeiten gab, sondern auch, weil hier das kulinarische Angebot am abwechslungsreichsten war.

Von Bernd Löwenberger

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