20 Kinder aus der Nähe von Tschernobyl sind momentan zu Besuch in der Schwalm

Ein Orgelspiel für die Gäste

Zu Besuch in der Schwalm: 20 Kinder aus der Nähe von Tschernobyl besuchen derzeit die Region, um sich ein wenig zu erholen. Empfangen wurden sie von Josef Kopfmüller samt Drehorgel. Foto: Privat

Schwalmstadt. Seit einer Woche sind wieder 20 Kinder aus dem kleinen weißrussischen Dorf Rudnja nahe der Grenze zur Ukraine und 70 Kilometer entfernt von Tschernobyl zur Erholung in die Schwalm gekommen.

Den Kindern wird dabei ein abwechslungsreiches Programm geboten. So stand in der ersten Woche der Besuch des Kasseler Herkules’ auf dem Programm.

Empfangen wurden die Kinder von den frohen Klängen aus der Drehorgel von Josef Kopfmüller. Jedes Kind durfte selbst einmal an der Drehorgel drehen.

Nicht nur die Kinder, auch die zahlreichen Besucher erfreuten sich an der Orgelmusik und klatschten begeistert im Takt mit.

Daneben verbrachten die Kinder einen tollen Nachmittag bei Spiel und Spaß auf dem Gelände der Familie von Urff in Niederurff. Im Kunst und Werkhof der Fam. Fiand/Groß in Großropperhausen wurden T-Shirts bedruckt, außerdem übten sich die Kinder im Bogenschießen. Die Landfrauen Großropperhausen versorgten die Gäste mit leckerem Kuchen. Der Besuch beim Reitverein Obergrenzebach war ebenso ein besonderes Erlebnis.

Weitere Höhepunkte werden der Besuch bei der Feuerwehr, des Wildparks Knüll, der Sababurg und des Kletterparks am Silbersee sein.

Die Gastelterninitiative „Kinder von Tschernobyl“ Schwalmstadt hat es sich zur Aufgabe gemacht, für Kinder aus dem verstrahlten Gebiet durch Ferienaufenthalte in der Schwalm ein wenig zur Erholung beizutragen. (dag)

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