Aus der Wirtschaft: Preis für Arbeit auf dem Finanzsektor und Verwurzelung

Ein Oskar für die VR-Bank

Mittelstandspreis für VR-Bank Hessenland: von links Thomas Fischer, Ralph Kehl, Werner Braun und Helmut Euler mit dem Oskar. Foto: Haaß

Schwalmstadt. Seit Ende Oktober trägt die VR-Bank Hessenland den Titel „Premier-Bank 2014“. Die Auszeichnung wurde dem Geldinstitut für sein Arbeit von der Oskar-Patzelt-Stiftung im Zuge des bundesweiten Wettbewerbs Großer Preis des Mittelstandes verliehen.

Urkunde und ein edler Oskar aus Porzellan wurde Vertretern der VR-Bank Hessenland um den Vorstandsvorsitzenden Helmut Euler und Vorstandsmitglied Werner Braun während einer Gala in Berlin überreicht. „Wir haben überhaupt nicht mit dem Preis gerechnet, plötzlich standen wir im Scheinwerferlicht. Da wurden uns schon die Knie weich“, erzählte Helmut Euler während eines Pressegesprächs in der Filiale in Treysa mit einem Schmunzeln von der Verleihung.

Für den Wettbewerb waren in diesem Jahr 4555 Unternehmen nominiert, darunter 48 Kreditinstitute.

Höchste Auszeichnung

Schon 2012 war die Volks- und Raiffeisenbank in einem Wettbewerb der Oskar-Patzelt-Stiftung erfolgreich. Damals bekamen die Bänker den „Banken-Oskar“ für die Region Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Thüringen. Mit dem diesjährigen Titel ist nun allerdings keine Steigerung mehr möglich. Denn auf europäischer Ebene gibt es keinen vergleichbaren Preis mehr.

Nominiert wurde die VR-Bank Hessenland durch die Stadt Kirchhain. Den Preis bekommen hat die Bank für ihre Arbeit im Finanzsektor und ihrer Verwurzelung in der Region.

In den vergangenen fünf Jahren betrugen die Neukreditvorgaben im Geschäftsgebiet 570 Millionen Euro, davon betrafen 300 Millionen den Mittelstand. Ebenso verfügt die Bank über gesunde wirtschaftliche Verhältnisse. Ihre technische Innovationskraft hat die VR-Bank Hessenland im Jahr 2011 unter Beweis gestellt.

Kostenlose App

Als erste regionale VR-Bank in Deutschland stellte man Kunden eine eigene App für das Smartphone zur Verfügung. Mittlerweile wurde die Anwendung über 20 000 Mal installiert – Fakten, die die Juroren der Oskar-Patzelt-Stiftung beeindruckten.

„Es ist ein gemeinsamer Erfolg der Führungskräfte und der Mannschaft. Der Preis ist Ansporn und Verpflichtung für die Zukunft“, sagte der Vorstandsvorsitzende.

Als Dankesgeste an die Kunden möchte die VR-Bank bis Mitte Januar wöchentlich einen Preis in Höhe von 500 Euro für Betriebsgemeinschaften regionaler Unternehmen ausloben. Ferner plant sie Kindergärten und Pflegeheime mit Brettspielen auszustatten, um Denkvermögen, Kreativität und Fantasie zu fördern.

Von Mathias Haass

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