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Gemeinde Ottrau investiert rund 400 000 Euro in Freibad

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Von: Matthias Haaß

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Das Otttauer Schwimmbad soll saniert werden, die Förderung kommt aus dem Dorfentwicklungsprogramm IKEK.
Das Otttauer Schwimmbad soll saniert werden, die Förderung kommt aus dem Dorfentwicklungsprogramm IKEK. © Regina Ziegler-Dörhöfer

Vor Kurzem konnte Bürgermeister Jonas Korell einen Bewilligungsbescheid für die Sanierung des Freibades und die Neugestaltung der Außenanlage entgegennehmen.

Ottrau – Gute Nachricht für die Ottrauer. Während vielerorts Schwimmbäder schließen müssen, ist der Fortbestand des Schwimmbads gesichert. Die Förderung beläuft sich nach Angaben aus dem Rathaus auf genau 294 965 Euro. Die Gesamtinvestition für die Neugestaltung solle rund 400 000 Euro betragen, heißt es aus dem Rathaus.

Die Fördermittel für das Schwimmbad stammen aus dem Dorfentwicklungsprogramm IKEK. Die Sanierung des Freibades sei das größte Projekt des Dorfentwicklungsprogramms, in dem sich die Gemeinde Ottrau noch bis 2024 befinde, informierte der Rathauschef in einer Mitteilung.

„Ohne diese hohe Förderquote wäre die Ertüchtigung des Schwimmbades sehr wahrscheinlich nicht zu stemmen gewesen“, zeigt sich Bürgermeister Korell sichtlich erleichtert. „Das Schwimmbad hat seine Berechtigung. Die Besucherzahlen im abgelaufenen Jahr waren nach zwei schwachen Corona-Jahren wieder erfreulich hoch und können sich mit denen größerer Bäder messen.“

Der Wert des Bades für Kinder, Jugendliche, junge Familien, aber auch für alle anderen begeisterten Schwimmer sei immens, so Korell weiter. Die Filtertechnik des Schwimmbades stammt aus den 1970er-Jahren und muss dringend erneuert werden. Der Betrieb war seit mehreren Jahren nur unter unverhältnismäßig hohen Reparatur- und Personalaufwand möglich.

Jonas Korell
Jonas Korell © Jonas Korell

„Aus diesem Grund war man bereits in der Vergangenheit bemüht, Fördermittel zu generieren. Förderprogramme stellten aber entweder zu geringe Förderquoten in Aussicht oder der bloße Austausch von Anlagentechnik war nicht förderfähig.“ Die Maßnahme soll neben dem Austausch der Filtertechnik auch die Anpassung der Schwimmbadaußenanlage beinhalten.

Die Außenanlage muss teilweise nach aktuellen Vorgaben ertüchtigt werden, soll aber auch gestalterisch aufgewertet werden. Für Badegäste sollen Duschen mit Durchschreitebecken entstehen. Das Becken einschließlich Rundgang wird von der Liegewiese abgetrennt.

Die Liegewiese werde neu modelliert und für bereits abgestorbene Bäume erfolge eine Ersatzbepflanzung als natürliche Beschattung. Angestoßen und unterstützt durch den Schwimmbadförderverein wird das Kinderbecken neu gebaut. Was bisher eher als Planschbecken daherkam, soll nun ein echtes Kinderbecken werden.

Aufgrund der Sanierungsarbeiten bleibt das Bad in der Saison 2023 geschlossen. Die mehrere Monate dauernden Arbeiten sollen spätestens bis zum Beginn der Badesaison 2024 abgeschlossen sein. mha

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