Parlament Neukirchen: Weniger Spielplätze, papierlose Politik

Neukirchen. 750 000 Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm sind auf der einen Seite viel Geld, auf der anderen Seite ist die Summe für eine Stadt wie Neukirchen schnell ausgegeben.

Darüber waren sich die Neukirchener Stadtverordneten in ihrer Sitzung am Donnerstagabend im Dorfgemeinschaftshaus in Riebelsdorf weitestgehend einig. Es lag eine Liste mit Projekten vor, die von dem Förderprogramm profitieren könnten. Vorschläge des Magistrats waren der Neubau des Kindergartens Villa Kunterbunt, behindertengerechter Umbau der Gehwege in Neukirchen, ein Gehweg und Treppenanlage in Seigertshausen, die Sanierung der Brücke in der Urbachtsraße. Mit dem Beschluss der Stadtverordneten wird sich der Magistrat weiter mit diesen Schwerpunkten beschäftigen, soll aber die Antragsfristen im Blick behalten. (syg)

Die Stadt Neukirchen wird ihre Spielplätze reduzieren. Das beschloss das Parlament mit zwei Gegenstimmen. Nach Anhörung der jeweiligen Ortsbeiräte werden die Spielplätze in der Kernstadt im Dietenfeldweg und im Klingelbachweg und in Nausis am Talgartenweg zurückgebaut. Die Spielgeräte sollen auf andere Spielplätze verteilt werden. (syg)

Das Parlament folgte dem Antrag der CDU, den Haushalt und den Wirtschaftsplan der Stadtwerke des aktuellen Jahres analysieren zu lassen. Die Stabstelle des hessischen Innenministeriums bietet diese kostenlose Beratungsleistung für Nicht-Schutzschirmkommunen an. (syg)

Mit einem Antrag der FDP-Fraktion wird sich Neukirchens Magistrat beschäftigen. Nach Vorstellungen der Freidemokraten könnte die Arbeit der Stadtverordneten künftig in papierloser Form mithilfe von Notebooks und Tablet-Computern erfolgen. Der Magistrat wird beauftragt, Wirtschaftlichkeit, Kosten, technische und ökologische Aspekte zu prüfen. (syg)

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