Mengsberg

Pfingstreitturnier in Mengsberg beliebt bei Teilnehmern und Zuschauern

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Heimische Reiterin: Carla Staufenberg vom Reit und Fahrverein Mengsberg auf Caruso Baldintata.

Spannender Reitsport wird zum Fest: Seit 70 Jahren trifft sich regelmäßig die Reiterzunft der Region zum Pfingstreitturnier in Mengsberg, und das nicht ohne Grund.

„Mengsberg ist ein ganz tolles Turnier, gut organisiert mit viel Erfahrung und viel Engagement“, sagt Anette Reichelt, eine von acht Richtern des Turniers und aus der Nähe von Hanau angereist.

Mit der Note 7,5 bei der Stilspringprüfung Klasse A* unter den zwölf Platzierten, denen Turnierchef Erwin Gabriel gratulierte: Hannah Busch (13, Mitte) aus Treysa, die für den Reit- und Fahrverein Lauterbach-Stadt und Land an den Start ging.

Drei Tage geht das Reitfest

Dass das Mengsberger Reiterfest bei Alt und Junge beliebt ist, zeigten knapp 900 Starts an drei Turniertagen von den jüngsten Longenreitern bis hin zur Dressur und Springen der Klasse M sowie die vielen Zuschauer, die an drei Tagen in der Reithalle und auf dem Reitplatz ein sportlich spannendes wie auch geselliges Turnier erlebten - es wird in Mengsberg nicht ohne Grund Reitfest genannt.

Erwin Gabriel (62), Vorsitzender des Vereins und Turnierchef seit 36 Jahren, weiß, worauf es ankommt: „Teilnehmer und Zuschauer sollen am Ende zufrieden nach Hause gehen.“ Es sei wichtig, dass der insbesondere der Nachwuchs eine Chance bekommt, sich untereinander zu messen. 

Stolz auf ihre Schleifen: Cira Kuntz (11) aus Mengsberg, die genauso wie Mathilda Kuhn (9, aus Momberg) den dritten Platz in ihrer Altersgruppe erreichte.

So stand der Samstag ganz im Zeichen der Jugend, bevor am Sonntag mit dem Führzügelwettbewerb der Allerjüngsten und den Spring- und Dressurprüfungen in den Klassen L und M den Zuschauern ein facettenreicher Reitsport geboten wurde.

Allein 20 Reiter gingen von dem gastgebenden Verein an den Start. Höchsteinsatz war nicht zuletzt von Vereinspferd Duke gefordert, das am Samstag am Tag der Jugend gleich mit mehreren jungen Reitern die Prüfung ablegte. 

50 Helfer um den Vereinsvorsitzenden sorgten für einen reibungslosen Ablauf. „Das läuft“, freut sich Gabriel, und fügt scherzhaft hinzu: „Eigentlich bräuchte ich gar nicht da sein, aber einer muss ja den Reitern gratulieren.“

Neues Sicherheitskonzept beim Reitturnier

Neben den Helfern standen ein Tierarzt, das Rote Kreuz und mit Achim Schwalm auch ein Hufschmied für Notfälle bereit. 

Erstmals kam das neue Sicherheitskonzept der Reiterlichen Vereinigung zum Tragen, wonach Zuschauer und Turnierteilnehmer getrennt parken müssen – „dankenswerter Weise hat der TSV Mengsberg erlaubt, dass die Hänger auf dem Sportplatz dürfen“, so Gabriel. 

1949 veranstaltete der Reit- und Fahrverein das erste Turnier, damals noch am Roten Berg. Als der zum Baugebiet erklärt wurde, zog der Reitverein 1972 Zum Engelshain, wo der Verein 1994 die Reithalle einweihte.

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