Willingshäuser Jugendausschuss will ehrenamtliche Jugendarbeit stärken

Mit den Pfunden punkten

Einer der Aktivposten: Feuerwehren wie auch Sportvereine und andere Gruppen machen sich in Willingshausen um die Jugendarbeit verdient. Nach Vorstellungen des Jugendausschusses der Gemeindevertretung soll ehrenamtliche Jugendarbeit von der Gemeinde unterstützt werden. Archivfoto: nh

Willingshausen. Seit einem Jahr liegt in Willingshausen die Jugendarbeit brach. Neue Wege sollen nun eingeschlagen werden. Der Jugendausschuss der Gemeindevertretung entwickelt derzeit ein entsprechendes Konzept. „Die Stelle eines Jugendarbeiters muss nicht mehr besetzt werden“, ist Manuel Hoos (CDU), Vorsitzender des Jugendausschusses der Gemeindevertretung, überzeugt.

Zusammenarbeit mit der Kirche, die Anstellung einer eigenen Jugendpflegerin – in der Vergangenheit habe kein Konstrukt so richtig funktioniert, meint Hoos. Der Jugendausschuss schlägt nun vor, auf das zu setzen, was seit Jahren Bestand hat: die Jugendarbeit in den Vereinen wie zum Beispiel Feuerwehr und Sportvereinen, aber auch auf die in den Kirchengemeinden und die im Umfeld des Schlosses in Loshausen.

In den Ortsteilen Merzhausen, Loshausen und Wasenberg gibt es nach Einschätzung von Hoos sogar noch Jugendclubs, die selbständig aktiv sind. „Insgesamt bestehen viele Projekte in der Großgemeinde, die man auf Anhieb nicht erkennt“, sagt er. Die Gemeinde könnte nun mit den Kosten, die durch das Ausscheiden der Jugendpflegerin nicht mehr anfallen, diese Strukturen unterstützen.

Mit dem Gemeindevorstand will der Jugendausschuss laut Manuel Hoos nun ein Förderkonzept entwickeln. Über die einzelnen Ortsbeiräte sollten dabei alle mit einbezogen werden, die in Willingshausen Jugendarbeit betreiben.

Von Sylke Grede

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