Andrea Steinbrink organisiert in der Stadtverwaltung neue Angebote für Hessentagsbesucher

Privatleute melden freie Zimmer

Ganz Ohr: Andrea Steinbrink betreut im Stadtallendorfer Rathaus das Übernachtungsverzeichnis. Wenn ihr Telefon klingelt, sind es meistens Privatpersonen, die Zimmer für den Hessentag anbieten. Foto: Reeber/nh

Stadtallendorf. Viele Hotels in und um Stadtallendorf sind schon jetzt für den Hessentag ausgebucht Was Privatzimmer, Pensionen und Appartements angeht, wächst das Angebot hingegen stetig.

Bei Andrea Steinbrink im Stadtallendorfer Rathaus gehen täglich neue Angebote für freie Zimmer oder private Appartements ein. Zwei bis drei private Zimmer oder Appartements werden Steinbrink täglich gemeldet. „Viele Leute zieren sich anfangs, weil sie fürchten, ihre Räume seien nicht gut genug. Aber wir haben keine überzogenen Ansprüche. Es soll einfach und sauber sein. Es ist ja nur zum Übernachten.“

Oft erfahren die Menschen per Mundpropaganda vom Bedarf nach Zimmern, erzählt Steinbrink. „Viele machen das zum ersten Mal und haben noch keine Erfahrung, was sie anbieten können. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass es oft ganz liebevolle Zimmer sind.“

Seit einem Jahr macht die gelernte Ingenieurin Andrea Steinbrink den Job. Mit einem Zeitvertrag bei der Stadt beschäftigt, bearbeitet sie das Übernachtungsverzeichnis, Freiwilligeneinsätze, ist mit dem Hessentagspaar und Infoständen betraut. „Ich wollte schon immer mal bei einem Hessentag mitmachen“, sagt die Hombergerin. „Als er nach Stadtallendorf kam, war klar, dass ich mitarbeiten will.“

Keine Vermittlung

„Wir vermitteln keine Zimmer“, darauf legt sie Wert. „Wir geben nur Adressen weiter. Als professionelle Zimmervermittlung müssten wir haften, wenn wir ein Zimmer vermitteln und es dann doch nicht frei ist. Dennoch rufen Menschen an und fragen Steinbrink nach freien Zimmern. „Die verweise ich auf die Homepage. Wer kein Internet hat, dem schicke ich das Übernachtungsverzeichnis.“ Über 250 Angebote, vor allem aber von Privatleuten, stehen derzeit auf der Internetseite www.hessentag2010.de. „Viele Hotels waren sehr früh voll, weil dort Mitarbeiter von Firmen oder Politiker wohnen, die lange vorher wissen, dass sie zum Hessentag kommen“, verrät Steinbrink. Private Zimmer würden gern „von Besuchern gebucht, die spontan zum Hessentag kommen.“ (nh)

Kontakt: Tel. 0 64 28/ 70 72 09

Von Pascal Reeber

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