Feuerwehr trainierte Menschenrettung aus Unfallfahrzeugen

Proben für Ernstfall

In Aktion: Die Gilserberger Feuerwehren trainierten Menschenrettung aus Unfallfahrzeugen. Foto: Privat

Gilserberg. Die Gilserberger Feuerwehren probten kürzlich verschieden Rettungstechniken und zerlegten dabei fünf Autos auf dem Hof der Feuerwehr. Um das Training an den ausrangierten Fahrzeugen so realistisch wie möglich zu gestalten wurden diese mit einem Bagger so deformiert, wie es nach einem Unfallszenario wahrscheinlich wäre.

Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen ist eine Aufgabe der Feuerwehren die in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat.

Die Feuerwehr Gilserberg wird auf der viel befahrenen Bundesstraße 3 immer wieder zu Unfällen gerufen, heißt es in einer Pressemitteilung. Dabei ist es für die Brandschützer nicht damit getan, Verletzte aus Unfallfahrzeugen zu befreien und an den Rettungsdienst zu übergeben. Das Zusammenwirken von Feuerwehr, Rettungsdienst und Notarzt hat dabei eine zentrale Bedeutung.

Unterschiedliche Techniken

Welche Maßnahmen an der Unfallstelle zur Patientenbefreiung ergriffen werden, hängt maßgeblich vom Gesundheitszustand des Patienten ab. So kann im einem Fall eine schnellstmögliche Befreiung richtig sein, bei bestimmten Verletzungsmustern hingegen ist die schonende langsame Rettung eher zielführend.

Zur Befreiung von eingeklemmten Insassen steht den Feuerwehren eine Vielzahl von Hilfsmitteln und Werkzeugen zur Verfügung, deren Anwendung jederzeit beherrscht werden muss. (dag)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.