Debatte über die passende Beschilderung

Ein Radweg und zwei Namen dafür

Bürgermeister Klaus Wagner (links) mit dem genehmigten Vorschlag „Bahnradweg“. Parlamentspräsident Dieter Groß mit seinem Favoriten, dem einfachen Radweg. Foto: Hornickel/nh

Friedigerode. Der Radweg von Kirchheim nach Neustadt heißt in der Gemarkung von Oberaula „Bahnradweg Rotkäppchenland“. Dafür stimmten die beiden Fraktionen im Oberaulaer Gemeindeparlament am Montagabend mit großer Mehrheit. Der Ideenwettbewerb fiel aus.

Nur Parlamentsvorsitzender Dieter Groß stimmte demonstrativ gegen die Namensgebung. Er vertrat die Ansicht, dass die Bezeichnung Radweg Rotkäppchenland als einheitliche Bezeichnung ausgereicht hätte.

Die Initiatoren der überregionalen Radlerpiste haben die verwirrende Übereinkunft getroffen, wonach der Radweg in den Gemarkungen Bahnradweg heißt, wo er auf der Trasse stillgelegter Bahnstrecken verläuft. Wo keine Bahn war, heißt er nur Radweg.

Wenigstens ist die Beschilderung halbwegs einheitlich: Rotkäppchens roter Hut und ein Fahrrad verbinden das Design, dass aber in der Beschriftung variiert. Das Parlament beauftragte zudem den zentralen Ausschuss und den Ortsbeirat damit, sich mit den Gewerbebetrieben über die Vermarktung des Radweges zu verständigen. Der Topf der Zuschüsse ist reich gefüllt, damit einheitliche Unterstände, Fahrradständer, Hinweistafeln, Bänke oder Papierkörbe gekauft werden können.

Raum für Sportler

Genehmigt wurde ein Zuschuss bis zum Limit von 4 000 Euro für den Verein der Tischtennisfreunde (TTF) Knüll. Die 70 Mitglieder, die über eine Fusion des Tischtennisvereins Grünweiß Olberode und den TTC Machtlos zusammengefunden haben, wollen sich im Keller der Mehrzweckhalle einen Vereinsraum einrichten. Der darf bis zu 20 000 Euro kosten.

Der Verein soll deshalb auch Anträge an den Landkreis und den Landessportbund stellen. (nh)

Von Kurt Hornickel

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