Autofahren auf den Punkt gebracht

Regiomobil nimmt zweiten Carsharing-Punkt in Schwalmstadt in Betrieb

Finden das moderne Mobilitätsangebot in der Stadt gut: Von links Bürgermeister Stefan Pinhard, Stadtmanager Achim Nehrenberg und Regiomobil-Geschäftsführer Michael Schramek an der neuen Carsharing-Station an der Bahnhofstraße Treysa.
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Finden das moderne Mobilitätsangebot in der Stadt gut: Von links Bürgermeister Stefan Pinhard, Stadtmanager Achim Nehrenberg und Regiomobil-Geschäftsführer Michael Schramek an der neuen Carsharing-Station an der Bahnhofstraße Treysa.

Das Unternehmen Regiomobil (Jesberg) bietet jetzt eine zweite Carsharing-Station in Schwalmstadt. Sie wurde mit einem Elektro-Pkw, einem Smart, in Betrieb genommen.

Schwalmstadt – Zu finden ist die Station am Parkplatz Hauses Bahnhofstraße 12 in Treysa, in dem unter anderem die städtische Marketing- und Wirtschaftsförderungsabteilung sowie der Coworking Space (Mietbüroangebot) beheimatet sind. Laut eines Pressetextes handelt es sich beim Carsharing um die organisierte gemeinschaftliche Nutzung eines oder mehrerer Autos. Der Vorteil gegenüber der konventionellen Autovermietung bestehe darin, dass Carsharing auch kurzfristig, minutenweise und rund um die Uhr möglich ist. Laut Regiomobilgeschäftsführer Michael Schramek sind die Autos einfach über das Internet beziehungsweise eine App zu buchen. Geöffnet werden die Autos des Unternehmens – rund 20 seien das bereits im Schwalm-Eder-Kreis – mittels eines Chips auf dem Führerschein. In Kürze werde das auch mit dem Handy möglich sein. Zu haben ist der erforderliche Chip in Schwalmstadt auch direkt bei der Wirtschaftsförderung.

Regiomobil sei der einzige Carsharing-Anbieter im Landkreis, aber auch darüber hinaus aktiv. Ziel sei es unter anderem, dass mehr Menschen auf das Halten von Zweit- und Drittwagen verzichten können. Das Angebot richte sich unter anderem an Pendler, die mit der Bahn reisen und in Schwalmstadt temporär ein Fahrzeug benötigen. „Carsharing lohnt sich aber auch grundsätzlich finanziell für alle, die mit ihrem eigenen Fahrzeug weniger als 10 000 Kilometer monatlich fahren“, so Schramek. Er schätzt, dass ein Drittel aller Autos für den Eigentümer unwirtschaftlich sind, weil sie je weniger als 14 000 Kilometer im Jahr gefahren werden.

Bei Regiomobil wird nach Kilometern und genutzter Zeit abgerechnet. Die Kosten betragen je Kilometer zwischen 23 und 27 Cent und je Stunde zwei Euro. Nachts gilt der halbe Zeitpreis. Wer das Carsharing häufig nutzt, profitiere von vergünstigten Preisen. Neben dem finanziellen Vorteil für manche Fahrzeughalter sprächen weitere Argumente für Carsharing, „wer ein Auto leiht und teilt, leistet einen Beitrag zum Klimaschutz“.

Als einziges Carsharing-Unternehmen in Deutschland biete Regiomobil auch das sogenannte pulsierende Carsharing an, bei dem man die Fahrzeuge auch für den täglichen Arbeitsweg nutzen kann. Dabei bezahlt man nur die Kilometerkosten, ein Zeittarif entfällt.

Information: Tel. 06695-8329971 oder per E-Mail an info@regio-mobil-deutschland.de (Anne Quehl)

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