1. Startseite
  2. Lokales
  3. Schwalmstadt

Neukirchen: Rekruten treten im Stadion zum Gelöbnis an

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Rekruten der Fernmeldeausbildungskompanie der Division Schnelle Kräfte traten im Steinwaldstadion zum Gelöbnis an.
Rekruten der Fernmeldeausbildungskompanie der Division Schnelle Kräfte traten im Steinwaldstadion zum Gelöbnis an. © Jannik Ohrndorf

Soldaten der Fernmeldeausbildungskompanie der Division Schnelle Kräfte (DSK) wurden am Donnerstag im Steinwaldstadion vereidigt. Das Gelöbnis der Soldaten wurde vom Heeresmusikkorps Kassel musikalisch begleitet.

Neukirchen – Das Gelöbnis markiert das Ende ihrer Ausbildung und den Anfang der Dienstzeit der freiwillig Wehrdienstleistenden aus der Knüll-Kaserne in Schwarzenborn. Zu dem feierlichen Anlass vor der Öffentlichkeit waren neben den Angehörigen auch Vertreter des öffentlichen Lebens eingeladen worden. Die Familien der Soldaten verteilten sich entlang der Laufbahn, um Fotos und Videos ihrer Söhne und Töchter in Uniform zu machen, die während der ganzen Zeremonie auf dem Platz in Formation standen. Der stellvertretende Kommandeur des Jägerbataillons, Oberstleutnant Macrel Brattig, bedankte sich zunächst bei Neukirchens Bürgermeister Marian Knauff für die Möglichkeit, die Vereidigung öffentlich in Neukirchen durchführen zu können und präsentierte ihm traditionsgemäß persönlich die vier Züge der Fernmeldekompanie, indem man die Front abschritt.

In seiner Rede wies Oberstleutnant Brattig darauf hin, dass ein Soldat stets gradlinig, pflichtbewusst und moralisch handeln sollte und dass diese Ideale und seine Einstellung zum Dienst für das Volk der Uniform und dem Gelöbnis erst seinen Wert verleihe und nicht etwa andersherum. Auf authentische Art gestand er ein, dass nicht jeder diese Ideale immer erfüllen können wird, aber dass das die Soldatinnen und Soldaten nicht davon abhalten solle, stets nach ihnen zu streben.

Musikalisch begleitet wurde das Gelöbnis von dem Heeresmusikkorps Kassel.
Musikalisch begleitet wurde das Gelöbnis von dem Heeresmusikkorps Kassel. © Jannik Ohrndorf

Danach übergab er an Bürgermeister Knauff, der die Besonderheit der Bundeswehr als Parlamentsarmee erwähnte. Knauff wies darauf hin, dass die Soldaten der Einsatzbefugnis des Bundestages und damit dem Volk unterstehe würden und nicht einer einzelnen Person. Besonders betonte der Bürgermeister die damit verbundenen Werte, die im Grundgesetz verankert sind. Während des Gelöbnisses wurde die Truppenfahne als Zeichen gemeinsamer Pflichterfüllung vom Fahnenzug zentral positioniert, bevor die Soldatinnen und Soldaten der Fernmeldeausbildungskompanie DSK dem deutschen Volk die Treue schworen.

Nachdem das Heeresmusikkorps den Platz verlassen hatte, war es den Angehörigen gestattet, aus nächster Nähe Fotos von den Soldaten in Formation zu machen, die kurz darauf aus der Zeremonie entlassen und noch einmal explizit aufgefordert wurden, sich für diesen Moment am Wochenende ordentlich feiern zu lassen. (Jannik Ohrndorf)

Auch interessant

Kommentare