Nach der Wiederwahl wurde Bürgermeister Heinrich Vesper in sein Amt eingeführt

24 Rosen für den Papa

In Amt und Würden: Der alte und neue Bürgermeister Heinrich Vesper mit Erstem Beigeordnetem Manfred Ries (links) und Parlamentsvorsteherin Helga Christ. Foto: Haaß

Zella. Zahlreiche Gäste waren am Freitag nach Zella gekommen zur offiziellen Amtseinführung von Heinrich Vesper, der große Saal im Landgasthof Bechtel war gut gefüllt.

Zu dem feierlichen Akt zur letzten Gemeindevertretersitzung für dieses Jahr verlas Erster Beigeordneter Manfred Ries die Ernennungsurkunde, anschließend legte der alte und neue Bürgermeister seinen Amtseid für die vierte Wahlperiode ab.

„Es ist immer wieder ein bewegender Augenblick, immer wieder etwas ganz Besonderes“, stellte Vesper nach der Zeremonie ergriffen fest. Er fühle sich als Waldecker in der Schwalm sehr wohl, sagte das Gemeindeoberhaupt: „Ich freue mich sehr, dass ich die nächsten sechs Jahre für die Gemeinde arbeiten darf.“

Willingshausens Bürgermeister sei einer der langgedientesten Kollegen im Schwalm-Eder-Kreis, erklärte Landrat Winfried Becker und lobte den Einsatz und das Engagement des Gemeindeoberhaupts in den vergangenen 18 Jahren: „Politik ist kein Selbstzweck. Es geht ja um die Bürger. Daran muss politische Arbeit ausgerichtet sein.“ Stellvertretend für seine Bürgermeisterkollegen würdigte Neukirchens Stadtoberhaupt Klemens Olbrich die Arbeit von Heinrich Vesper und sprach von einer Ära. Es sei durchaus etwas Besonderes, wenn man viermal gewählt wird, befand Olbrich: „Du bist nicht nur ein Leuchtturm, sondern eine Lichtgestalt.“

Elisa-Maria Vesper überreichte ihrem Vater am Ende der Amtseinführung 24 Rosen. Jede Rose stand dabei symbolisch für geleistete und noch zu leistende Dienstjahre als Bürgermeister der Malerkolonie.

Von Matthias Haaß

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