Schaffung eines neuen Angebots für neue Arbeitsformen in der Region

Coworking Space Schwalmstadt

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Drehort: Filmarbeiten für den Imagefilm im Coworking Space mit Lars Zacharias, Jörg Becher und Jutta Blumenauer. 

Coworking Spaces (Räume für gemeinsames Arbeiten) gibt es seit etwa einem Jahrzehnt in vielen Ländern. Bisher sind sie vor allem in größeren Städten und in Urlaubsregionen vorzufinden. Digitalisierung der Arbeit und Virtualisierung der Arbeitsinhalte führen dazu, dass der feste Arbeitsort zunehmend an Relevanz verliert.

Grenzübergreifende Cloud-/Crowd-Working-Arbeitsmodelle entstehen. Zunehmend werden diese auch von den nachrückenden Fachkräften der „Generation Y“ eingefordert. Immer mehr werden Technologien für den mobilen Zugriff auf Büro- und Unternehmensanwendungen über Laptops, Smartphones und Tablet-PCs in den Arbeitsalltag integriert.

Coworking Spaces gibt es bisher fast nur in urbanen Räumen. Doch die Arbeitswelt ändert sich gleichermaßen für Menschen in den ländlichen Regionen. Mit Abwanderungstendenzen und einem hohen Anteil an älteren Menschen stehen diese Räume im Vergleich zu urbanen Lagen jedoch anderen gesellschaftlichen Herausforderungen gegenüber. Außerdem weisen die ländlichen Regionen bereits seit den 1960er Jahren eine hohe Pendlerquote auf. Mittels des Modellprojektes „Coworking Space Schwalmstadt“ soll diese neue Arbeitsform als Pilotprojekt im Schwalm-Eder-Kreis erprobt werden. Es stellt ein zeitgemäßes Angebot für Arbeitnehmer und Freiberufler im Sektor „Wirtschaft und Arbeit“ als Beitrag zur Kommunalentwicklung dar. Das Projekt wird von der Stadt Schwalmstadt finanziert und wurde mit Mitteln aus dem Kommunalen Ausgleichsstock des Schwalm-Eder-Kreises und Mitteln der ländlichen Regionalentwicklung (LEADER) gefördert.

In unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Treysa in dem Gebäude der ehemaligen Post finden sich seit November 2019 mietbare Arbeitsplätze. Diese sind mit Schreibtischen, modernen, rückenfreundlichen Büro-stühlen (Swoppern), Bürocontainern und Sideboards ausgestattet. Ein Highspeed-Internetanschluss sorgt für die notwendige Power in Sachen Datenübertragung. Mit einer Verbindungsrate von bis zu 200 Mbit/s lässt es sich äußerst komfortabel im Internet surfen. Als künftige Mieter der Räume und Arbeitsplätze werden vor allem Gründer, Studenten, Reisende und Betriebe aus dem Umfeld angesprochen, aber auch Pendler, die einen Homeoffice Arbeitsplatz außerhalb der eigenen vier Wände suchen.

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Wer täglich oder mehrmals die Woche sein Büro in die eigenen vier Wände verlagert, der läuft Gefahr, sozial zu vereinsamen. Der zwischenmenschliche Austausch mit Kollegen beim gemeinsamen Mittagessen oder der Kaffeepause trägt erheblich zur Arbeitszufriedenheit bei. Wenn da nicht die lange Anfahrt zum oftmals bis zu 160 Kilometer entfernten Arbeitsplatz zum Beispiel in Frankfurt wäre. Ein Arbeitsplatz im Coworking Space Schwalmstadt bietet sich als eine gute Alternative für Pendler aus unserer Region an.

Dreh- und Angelpunkt des Coworking Space ist der zentrale Gemeinschaftsraum. Er ist mit einer komplett ausgestatteten Küche eingerichtet, die für Kaffee- und Teetrinker gleichermaßen alles bereithält, was man für einen Büroalltag so braucht und bietet sich an, um mit anderen Mietern ins Gespräch zu kommen.

Das Sitzungszimmer des Coworking Space bietet Platz für 14 Personen und ist auch als Angebot für die örtlichen KMU Betriebe zu verstehen, die zum Beispiel für Schulungszwecke über keine eigenen Räume verfügen. Der Raum ist mit allem ausgestattet, was man von einem modernen Besprechungsraum erwarten kann (65“ professionelles Digital Signage Display, Flipchart und Whiteboard). Auf der Webseite coworking-schwalmstadt.de findet man alle Informationen rund um die Räume, Buchungsbedingungen und Preise. Neben den dort veröffentlichten Fotos, vermittelt der kurze Imagefilm einen ersten Eindruck über die Arbeitsatmosphäre in den Räumen.

Fragen zum Projekt und zur Buchung: Projektleiterin Tanja Damm Tel. 0 66 91 / 207 - 124 E-Mail: coworking@schwalmstadt.de  zcd

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