1. Startseite
  2. Lokales
  3. Schwalmstadt

Scherzmarkt lockt am 28. Dezember in Treysas Gassen

Erstellt:

Von: Sandra Rose

Kommentare

Ein Händler verkauft Gemüse.  Marktbesucher stehen dicht gedrängt vor seinem Stand.
Über den Scherzmarkt in Treysa bummeln zwischen den Jahren tausende Besucher. © Sandra Rose

Immer, wenn in Schwalmstadt die besinnliche Weihnachtszeit zu Ende ist und der Jahreswechsel bevorsteht, kommen am 28. Dezember alte Bekannte und Freunde auf dem Scherzmarkt in Treysa zusammen.

Treysa – Der Krammarkt gehört zu den schon im 16. Jahrhundert urkundlich belegten Märkten in Treysa. Ihm wird ein besonderer Stellenwert eingeräumt, heißt es in der Ankündigung der Stadt. Er findet in der Zeit „zwischen den Jahren“ statt. Nach altem Brauch war dies der Zeitraum, in dem das Dienstpersonal die Arbeitsstätte wechseln konnte („scherzen“).

Nach zweijährigem, coronabedingten Ausfall findet der Markt nun erstmals wieder statt. Für die Organisation verantwortlich ist die Abteilung Wirtschafts- und Tourismusförderung sowie Stadtmarketing. 150 Händler haben sich bereits für den Scherzmarkt angemeldet. Weitere Händler werden am Morgen des Markttages erwartet.

Tagsüber bummeln, abends feiern

Auf dem Krammarkt bieten die Marktbeschicker Waren des täglichen Bedarfs an. Dazu gehören neben Gardinen und Reinigungsmitteln auch Gewürze, Uhren, Wachstücher, Lederwaren, Textilien, Strumpfwaren, Modeschmuck, Messer, Pfannen und Holzmalerei. Meist bummeln Besucher durch das Marktgebiet, ehe abends in den Kneipen kräftig gefeiert wird.

Das Marktgebiet umfasst in diesem Jahr: Marktplatz, Burggasse, Mainzer Gasse, Zwalmstraße, Herbstgasse, Wagnergasse und Steingasse. Anlässlich des Scherzmarktes gibt es im Innenstadtbereich Verkehrsbeschränkungen. Damit der Aufbau der Marktstände erfolgen kann, ist das Marktgebiet ab Dienstag, 27. Dezember, 18 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zum Marktgebiet ist grundsätzlich nicht gestattet.

Die Stadt Schwalmstadt bittet alle Verkehrsteilnehmer um Beachtung und weist ausdrücklich darauf hin, dass – neben gebührenpflichtigen Verwarnungen – Fahrzeuge, die sich widerrechtlich im abgesperrten Bereich aufhalten, abgeschleppt werden müssen.

Ebenso werden für den Marktbereich weitere Verkehrssperren aufgestellt. Kostenfreie Parkplätze stehen unter anderem auf dem Haaße-Hügel zur Verfügung. (Sandra Rose)

Auch interessant

Kommentare