Telekom baute drei alte öffentliche Telefone in Treysa ab – Betrieb lohnte nicht mehr

Schluss für die gelbe Zelle in der Stadt

Weg sind sie: Sven Kipper baute diese Woche die Telefonzellen in Treysa ab. Foto: Thiery

Treysa. Es war ein komisches Bild: Durch die Treysaer Friedrich-Ebert-Straße fuhren drei gelbe Telefonzellen. Was wie mobiles Telefonieren der etwas anderen Art aussah, war die Folge einer Einsparung bei der Telekom.

Weil sich ihr Betrieb nicht mehr lohnte, wurden drei der gelben Häuschen in Treysa abgebaut und anschließend auf einem Transporter weggefahren. Wie André Hofmann, Pressesprecher der Telekom mitteilte, baut die Telekom zurzeit viele der Zellen ab. Im Handyzeitalter würden sie wenig genutzt, so Hofmann. Sie seien somit unlukrativ geworden. Der Aufwand für die Unterhaltung übertreffe oft deutlich den Nutzen. Außerdem würden sie oft verwüstet und die Instandsetzung sei teuer.

Die Telekom hatte die Telefonhäuschen in der Friedrich-Ebert-Straße erst gar nicht durch neue ersetzt, nachdem sie das Telefon-Angebot von der Post übernommen hatte. So standen lange Jahre noch die bekannten gelben Quader aus den 70er Jahren in der Treysaer Innenstadt. „Solange sie funktionierten gab es keinen Grund sie zu ersetzen“, sagte Hofmann.

Insgesamt gibt es nun noch 19 Telefonzellen in Schwalmstadt. (zty)

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