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Schrecksbach: Wasserversorgung gestaltete sich schwierig – 51 Kräfte im Einsatz

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Von: Matthias Haaß

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Brandeinsatz: Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Schrecksbach löschten einen Zimmerbrand in einem Haus in der Siedlung Hof Röllhausen.
Brandeinsatz: Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Schrecksbach löschten einen Zimmerbrand in einem Haus in der Siedlung Hof Röllhausen. © Feuerwehr Schrecksbach

Gut 75.000 Euro Schaden entstanden am Mittwochabend bei einem Zimmerbrand in der Siedlung Hof Röllhausen bei Schrecksbach. 51 Feuerwehrleute waren im Einsatz

Hof Röllhausen. Ein Zimmerbrand in der Siedlung Hof Röllhausen zwischen Schrecksbach und Neukirchen beschäftigte am Mittwochabend die Feuerwehr. Wie Polizeisprecher Markus Brettschneider auf Anfrage mitteilte, wurden die Rettungskräfte gegen 19.50 Uhr alarmiert. Den entstandenen Sachschaden bezifferte die Polizei auf 75 000 Euro.

Benjamin Rosskopf, Sprecher der Feuerwehr Schrecksbach, berichtete, dass der Brand in dem Gebäude von einem Jugendlichen entdeckt worden sei. Der Junge – offenbar selbst Mitglied einer Jugendfeuerwehr – habe Brandrauch wahrgenommen und das Haus verlassen. Dann sei er zu seinem Bruder gelaufen und dieser habe die Feuerwehr verständigt. In der Situation habe der Junge das Richtige getan, lobte der Feuerwehrsprecher.

Zur Brandursache machte die Feuerwehr keine Angaben. Unter der Leitung von Schrecksbachs Gemeindebrandinspektor Daniel Platte bekämpften Feuerwehrleute unter Atemschutz den Zimmerbrand. Bei Ankunft der Einsatzkräfte habe ein Palettenbett im Zimmer in Flammen gestanden, erklärte Rosskopf: „Es kam zu einer starken Rauchentwicklung.“

Feuerwehr Schwalmstadt unterstützt

Um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben, wurde bereits in der Anfangsphase durch die Einsatzleitung die Feuerwehr Schwalmstadt nachalarmiert. Die Wehr aus der Nachbarkommune rückte mit wasserführenden Fahrzeugen zu der Siedlung in der Gemarkung Röllshausen aus. Aus der Gemeinde Schrecksbach waren die Wehren aus dem Kernort, aus Röllshausen und aus Holzburg im Einsatz. Insgesamt standen dem Gemeindebrandinspektor 51 Feuerwehrfrauen und -männer zur Verfügung.

Nachdem der Brand gelöscht war, wurde das betroffenen Zimmer mithilfe einer Wärmebildkamera auf etwaige Glutnester kontrolliert. Mithilfe eins Hochleistungslüfters drückten die Helfer anschließend den gesundheitsschädlichen Brandrauch aus dem Gebäude. Trotz des schnellen Eingreifens wurden weitere Gebäudeteile durch Rauch in Mitleidenschaft gezogen. Man habe daher dazu entschlossen, das Gebäude in der Nacht nicht mehr freizugeben, erklärte der Pressesprecher.

Der Junge, der das Feuer entdeckt hatte, wurde wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung von einem Rettungsteam untersucht. Ein weiteres Rettungsteam stand zur Sicherheit der Feuerwehr bereit. Ebenfalls vor Ort waren Bürgermeister Andreas Schultheis und der zuständige Kreisbrandmeister. (Matthias Haass)

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