Anschließend Feier zum 50-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr Schrecksbach

Jugendfeuerwehren maßen sich in Schrecksbach beim Kreisentscheid

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Fokussiert bei der Sache: Mitglieder der Jugendfeuerwehr Verna während des Wettkampfs.

Schrecksbach. Sieben Gruppen und zehn Staffeln maßen sich am Wochenende in Schrecksbach beim Kreisentscheid der Jugendfeuerwehren des Altkreises Ziegenhain.

Der spannende Wettbewerb wurde im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Schrecksbach ausgetragen. Neben den siebzehn Jugendfeuerwehren aus dem Altkreis ging auch eine Gastmannschaft an den Start.

Im Schlossgarten und auf einer gesperrten Straße oberhalb des Feuerwehrhauses mussten die Nachwuchsbrandschützer den aus A und B Teil bestehenden Bundes- beziehungsweise Staffelwettbewerb absolvieren.

Beim A-Teil handelte es sich um einen klassischen Löschangriff, der B-Teil war ein 400 Meter langer Staffellauf mit Hindernissen. Für Jugendfeuerwehren, die nicht am Bundeswettbewerb teilnehmen wollten, hatte die Feuerwehr Schrecksbach Geländespiele organisiert.

Eine Herausforderung war in diesem Jahr für viele Jugendfeuerwehren sicherlich die sogenannte „Wasserentnahme aus offenem Gewässer“ im A-Teil. Hierbei mussten Wassertrupp und Schlauchtrupp aus vier Saugschläuchen und einem Saugkorb eine Saugleitung zusammenkuppeln. Aufgrund des Gewichts der Leitung sei diese gerade für Jüngere schon eine Quälerei, sagte Kreisjugendfeuerwehrwart Christoph Ilse.

Im Einsatz: Auch die Mannschaft der Jugendfeuerwehr Loshausen war beim Wettkampf in Schrecksbach vertreten.  

Am Ende hatte bei den Gruppen Sachsenhausen II die Nase vorn, bei den Staffeln die Gastgeber aus Schrecksbach vor den Gilserbergern. Alle drei Jugendfeuerwehren werden jetzt den Altkreis Ziegenhain beim anstehenden Großkreisentscheid in Melsungen vertreten.

Im Anschluss an die Wettkämpfe feierte die Feuerwehr Schrecksbach mit einem Festkommers den 50. Geburtstag ihrer Jugendabteilung.

Unter anderem wurden dabei die Jugendwarte der vergangenen Jahrzehnte mit einem Präsent geehrt. Die aktiven Mitglieder der Gründungsgruppe von 1967 erhielten für ihr langjähriges Engagement das Goldenen Brandschutzehrenzeichen.

Der 18-jährige Jens Jäckel wurde für seinen außergewöhnlichen Einsatz gelobt. Jens Jäckel sei in der Jugendfeuerwehr und der Einsatzabteilung aktiv und habe in einem Jahr bereits mehrere Lehrgänge absolviert, so Vereinsvorsitzender Stefan Pohl: „Das ist schon etwas sehr Besonderes.“

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