WLAN und Spielekonsole vorhanden

Renovierung der Jugendetage in Schrecksbach ist abgeschlossen

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Gemütliche Sitzecke: Nach dem Umbau präsentiert sich die Jugendetage in Schrecksbach in neuem Glanz. Jugendpflegerin Carmen Heipel freut sich auf den Startschuss am 18. Januar.

Schrecksbach. Nach monatelanger Renovierung ist der Umbau der Jugendetage in Schrecksbach bis auf Kleinigkeiten so gut wie abgeschlossen.

Die in Kooperation von evangelischer Kirche und Kommune gemeinsam betriebenen Jugendräume im Gemeindehaus erstrahlen in frischem Glanz und warten darauf mit Leben erfüllt zu werden. Das Projekt der Kirchengemeinde Schrecksbach wurde mit Mitteln aus dem Leader-Programm der EU gefördert. Schrecksbach beteilige sich für zehn Jahre mit 3000 Euro jährlich an den Betriebskosten, so Bürgermeister Andreas Schulttheis

Zufrieden führt Jugendpflegerin Carmen Heipel beim Ortstermin durch die neuen Räume. Die in die Jugendetage investierte Arbeit hat sich gelohnt. Neben einem Büro für die Jugendpflege gibt es einem großen zentralen Raum mit Tischtennisplatte, Tischkicker, gemütlicher Sofa-Sitzecke, eine Küche und mehrere Sitzgruppen für junge Schrecksbacher. Heute wohl unverzichtbar: WLAN, ein Flachbildfernseher und eine Spielekonsole. „Die erste Frage der Jugendlichen war: Habt ihr Internet und eine PS4?“, erinnert sich die Jugendpflegerin lachend.

Vakante Stelle 

Heipel ist seit April 2018 für die Jugendarbeit in der Schwalm-Gemeinde verantwortlich. Ursprünglich gehörte auch noch Jeanette Schmidt-Hett zum Team der Jugendpflege, die Holzburgerin orientierte sich aber noch in der Probezeit beruflich neu. Die vakante Stelle soll Anfang 2019 wieder besetzt werden, so Heipel: „Die Arbeit ist allein nicht zu schaffen. Ich kann nicht voll arbeiten mit einer halben Stelle.“ Gerade die Doppelbelastung Jugendarbeit und Umbau sei anstrengend gewesen, so die 46-Jährige weiter: „Meine Stunden will ich gar nicht zusammenrechnen. Es ist aber mein Ding, es macht mir Spaß.“

Die Jugendetage ist zwar komplett möbliert, aber noch fehlen Farbtupfer, welche einen Raum lebendig machen. Die endgültige Gestaltung lege man ganz bewusst in die Hände der Kinder und Jugendlichen, erklärt die Jugendpflegerin. Ob der Name Jugendetage dann bestand habe, sei auch noch nicht ausgemacht, meint Heipel: „Er soll ja nicht den Erwachsenen gefallen.“

Barrierefreier Zugang 

Bei den Renovierungsarbeiten packten auch viele Schrecksbacher tatkräftig mit an. Um den Zugang in die Jugendetage barrierefrei zu gestalten, wurde beispielsweise in Eigenleistung eine Rampe gebaut. „Die Menschen aus dem Dorf haben das gestemmt“, sagt Carmen Heipel nicht ohne Stolz.

Am 18. Januar sind alle Schrecksbacher Jugendlichen ab 14 Jahren eingeladen, die neu gestaltete Jugendetage kennenzulernen. Los geht es um 18 Uhr. „Das ist dann der Startschuss“, freut sich die Jugendpflegerin.

Eröffungsfeier: Samstag, 9. Februar.  

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