Schrecksbach muss Etat von Unternehmen aufstellen lassen

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Schrecksbach. Die Gemeinde Schrecksbach muss sich externe Hilfe für die Haushaltsaufstellung für dieses Jahr holen. Das bestätigte Bürgermeister Andreas Schultheis auf HNA-Anfrage.

Im Vorjahr hatte es Auseinandersetzungen in Schrecksbach um das Zahlenwerk gegeben, der Haushalt musste korrigiert und verbessert werden. Hintergrund ist, dass die Gemeinde derzeit nach einem Büroleiter sucht, der den Etat zusammenstellt. Der ehemalige Büroleiter Dietmar Schaub verlässt die Gemeinde. Er wird ab Februar Büroleiter in der Gemeinde Alheim (Landkreis Hersfeld-Rotenburg), aktuell arbeitet er sich dort bereits ein.

„Der ehemalige Büroleiter hat Vorarbeiten für den Haushalt geleistet“, sagte Schultheis. Doch das Zahlenwerk steht nicht. Der Bürgermeister trägt nun die erforderlichen Zahlen und Werte zusammen. Danach leitet er sie an das externe Rechenzentrum weiter, mit dem Schrecksbach zusammenarbeitet. Die Firma wird den Haushalt berechnen. Was das kosten wird, hänge vom Aufwand und der Stundenanzahl ab. Eine Kostenangabe machte der Schrecksbacher Bürgermeister noch nicht.

Doch Andreas Schultheis sieht keinen Grund zur Panik. Er geht davon aus, dass der Etat zeitnah stehen werde. Sämtliche Investitionen liegen allerdings derzeit auf Eis.

Bereits im vergangenen Februar hatte es Querelen um den Schrecksbacher Haushalt gegeben. Schaub war vor einem Jahr in die Kritik der Gemeindevertretung geraten. Unter anderem hatte Andreas Frisch, Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses, dem ehemaligen Büroleiter formale Fehler vorgeworfen, die er beim Aufstellen des Zahlenwerkes gemacht habe.

Die Gemeindevertretung hatte den Haushalt im Zuge der Diskussion mit Hinblick auf weitere Sparmaßnahmen zurückgewiesen. Das Zahlenwerk musste daraufhin überarbeitet werden. Bereits vor einem Jahr war Schrecksbach von dem Büro beraten worden, das nun komplett die Aufstellung des Haushalts übernimmt.

Von Claudia Schittelkopp 

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