Young Americans: Über 100 angehende Erzieher zeigten rasante Abschluss-Show

Schüler im Rampenlicht

Atemberaubend: Schüler der Beruflichen Schulen Ziegenhain traten zum Abschluss gemeinsam mit den Gästen aus den USA, den Young Americans, auf. Fotos: Rose

Schwalmstadt. Die Young Americans sind eine Gruppe junger Künstler und angehender Pädagogen aus den USA. Dort werden sie an ihrem College ausgebildet und bringen das weltweit größte musikpädagogische Konzept an Schulen und Einrichtungen in der ganzen Welt, aktuell in den USA, in Japan und Deutschland. Auch in der Schwalm war die Truppe jetzt wieder zweieinhalb Tage zu Gast.

Für mehr als 100 junge Leute der Beruflichen Schulen Ziegenhain ging am Mittwochabend ein großer Wunsch in Erfüllung – nämlich einmal im Rampenlicht zu stehen. Die ganz große Bühne wurde den Jugendlichen bestens vorbereitet, denn in der Abschlusspräsentation in der Treysaer Festhalle zeigten die Akteure zunächst selbst ihr beeindruckendes Können.

Die Young Americans tanzten und sangen sich in die Herzen des Publikums – atemberaubend professionell, präzise und in einer unglaublichen Geschwindigkeit. Sie arbeiten in allen Gesellschaftsschichten und Institutionen, von der Behindertenhilfe bis zur Jugendstrafanstalt.

Initiatoren des Workshops in der Schwalm waren Sara Üfler und Maximilian Buck, beide Schulsprecher an den Beruflichen Schulen in Ziegenhain. Maximilian Buck ist in der Schwalm kein Unbekannter: der junge Videokünstler hat sich bereits einen Namen gemacht.

Den Workshop besuchten schlussendlich alle Erzieher in Ausbildung, die gesamte Fachschule sowie Lehrer und ausgebildete Erzieher anderer Einrichtungen ließen sich mit auf die musikpädagogische Reise der quirligen Truppe nehmen.

Mehr als 300 solcher Workshops organisieren die Young Americans pro Jahr. Seit mehr als 20 Jahren touren sie um die Welt, um Kindern, Jugendlichen, aber auch Erwachsenen in Schulen und Einrichtungen zu vermitteln, dass in jedem Talente stecken. Dabei war wohl nicht nur die pure Begeisterung der Amerikaner ansteckend: Individuell, mit jeder Menge Energie und Ehrgeiz zauberten die Akteure eine rasante Show auf den Boden der Festhalle.

Athletisch und choreografisch ausgefeilt inszenierten die jungen Leute ein rasantes Programm. Unter dem Oberbegriff „Heimat“ reisten die Amerikaner musikalisch durch die Staaten und den Rest der Welt.

Von Sandra Rose

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