Beschwerden über zugemüllte Sammelstellen 

Flaschen türmen sich an den Containern im Schwalm-Eder-Kreis

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Leere Flaschen werden vor dem Glascontainer an der Sachsenhäuser Straße in Schwalmstadt abgelegt. 

Schwalm-Eder. Knapp neun Monate nach der Aufregung um überfüllte Altglascontainer häufen sich wieder die Beschwerden über Flaschenberge und Sperrmüll rund um Sammelstellen im Schwalm-Eder-Kreis.

Viele Leser machten darauf aufmerksam, dass manche Sammelstellen die Gestalt von Glas- und Mülldeponien angenommen haben, in Schwalmstadt zum Beispiel an der Sammelstelle in der Sachsenhäuser Straße und im Bereich Wagnergasse.    

Das Problem: Die Städte und Gemeinden können gegen überfüllte Glascontainer nichts tun, denn zuständig für die Entleerung ist das Duale System Deutschlands (DSD). Das DSD hat seit 2008 das Unternehmen Reiling (Kreis Gütersloh) mit der Altglasentsorgung im Landkreis beauftragt, Kooperationspartner ist das Lohfeldener Unternehmen Fehr. 

Daher ist es auch dem Abfall-Zweckverband des Schwalm-Eder-Kreises trotz häufiger Beschwerden nicht möglich, auf häufigere Entleerungen zu dringen. „Die Abfuhr erfolgt durch die Firma Fehr. Auch wir können nur rudimentäre Sachen absprechen und haben auch schon beim Dualen System angeregt, auf Vertragserfüllung zu pochen“, sagte Geschäftsführer Markus Diehl gegenüber der HNA.

Die Firma Fehr, bei der im vergangenen Oktober die Reparatur eines Fahrzeugs für Verzögerung sorgte, gibt an, die Container im Landkreis im zweiwöchigen Rhythmus zu leeren, an hochfrequentierten Plätzen auch öfter. Die Vermüllung rund um die Sammelstellen hätten aber nichts mit zu wenigen Entleerungen zu tun, sagt Dirk Lange, Kaufmännischer Leiter der Entsorgungsfirma. „Wenn ein Container voll ist, sollte man eben zum nächsten Sammelplatz fahren, oder das Altglas noch etwas länger zu Hause lagern. Das Ganze vor den Containern abzustellen, ist wirklich die schlechteste Lösung.“

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