Kunstformen und theologische Themen im Einklang 

Positive Bilanz der Organisatoren: Sechs Skulpturen für die Schwalm

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Für die Kirche in Trutzhain: die zehn Gebote von Kristina Fiand.

Spieskappel. Mit einer Veranstaltung ist am Sonntag im Klosterpark in Spieskappel das Künstlersymposium "Einschlag" mit der Präsentation der sechs Kunstwerke zu Ende gegangen.

"Einschlag trifft Katechismus“ – eine darstellende Kunstform setzt sich mit anspruchsvollen theologischen Themen auseinander. Zufrieden zogen die Organisatoren, Dekan Christian Wachter und der Großropperhäuser Künstler Ernst Groß, im Redaktionsgespräch Bilanz.

Als fast magischer Anziehungspunkt erwies sich der Klosterpark in den vergangenen Wochen. Holzbildhauer schufen im offenem Atelier Kunstwerke für die fünf Kirchen des Katechismuspfades. Eine regelrechte Fangemeinde beobachtete täglich den Schaffensprozess, sagt Groß. Erstaunlich sei gewesen, welche Dynamik sich im Laufe der zwei Wochen entwickelt habe: Kontinuierlich fanden immer mehr Menschen Interesse. Bei der Präsentation am Sonntag seien 800 Menschen gewesen, schätzt Wachter. Vor den Kunstwerken immer wieder Beifall gegeben.

Matthias Hess erklärt Besuchern seine Skulptur Vater Unser.

Erstmals hatte das Bildhauersymposium unter dem Mantel der Kirche stattgefunden. Eine Kooperation, die maßgeblich zum hohen Niveau des Kunstprojekts mitsamt seinem hochkarätigen Begleitprogramm beitrug. „Einschlag trifft Katechismus“ – den fünf Hauptstücken des Luther-Katechismus wie Zehn Gebote, Taufe, Abendmahl, Vaterunser und Glaubensbekenntnis hatten die Künstler eine sichtbare Form zu geben.

Die sich daraus entwickelnde inhaltliche Dynamik erwies sich nicht nur für die Bildhauer als Herausforderung, sondern auch für das Publikum. Ein Anspruch, der zum Dialog verleitete: „Fünf doch recht sperrige Themen, aber die Menschen kamen und redeten darüber“, sagt Groß.

Als zauberhafte Kulisse entdeckten die Besucher Klosterkirche und Park. Die Kirche sei durch den Platz, der für dortige Dauerausstellung geschaffen wurde, quasi „befreit“ worden, meint Wachter.

Noch ist das Projekt nicht ganz abgeschlossen, ein Kraftakt steht bevor: Die Skulpturen müssen noch zu den fünf Kirchen des Katechismuspfades transportiert werden.

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