Die Region im Spiegel: Heimatbund hat Schwälmer Jahrbuch 2017 herausgegeben

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Treysa auf dem Cover: Das neue Jahrbuch liegt vor.

Schwalm. Das Schwälmer Jahrbuch ist seit vielen Jahren ein Spiegel der Region: Auch diesmal schaut das 176 Seiten starke Werk auf Vergangenes zurück und wagt den Blick nach vorn.

Die Redaktion oblag Heinrich Opper, Herausgeber ist der Schwälmer Heimatbund. In seinem Vorwort schreibt Opper: „Man kann zum Begriff Heimat vieles sagen und vieles darunter verstehen, aber von einem bin ich überzeugt: Heimat ist nur wirklich Heimat, wenn in ihr ein Geist von Liberalität und Toleranz lebt.“ Autorin Brunhilde Miehe zeige im Jahrbuch vom Aufbauwillen und dem zumindest zeitweiligen Erfolg von gewerbetreibenden Nachkriegs-Flüchtlingen in Trutzhain. Bernd Lindenthal erzähle die Geschichte des Malers Emil Beithan und Dr. Simone C. De Santiago Ramos habe über den Nazi-Kunstraub in der Schwalm geschrieben.

Omen des Landlebens

Das Jahrbuch gliedert sich in spannende Kapitel: Es erzählt vom Jahr im Museum der Schwalm und im Archiv. Dennis Möllers Beitrag befasst sich beispielsweise mit „Omen des Landlebens“. Aus alter und jüngerer Zeit berichtet unter anderem Dorothee Nau - „Aus Willingshausen wird Gilserberg - ein Beitrag zur Orts- und Kirchengeschichte der Hochlandgemeinde“.

Kulturgeschichtliches berichten Carl-Detlef Cornelius und Walter Weishaar. Sie haben über die drei Wappensteine am ehemaligen Landgrafenschloss Ziegenhain aus dem Jahre 1537 geschrieben. Kurt Nuhn, der fast vergessene Schwälmer Heimatdichter, wird in der Rubrik Menschen für den Leser nachspürbar.

Autor Wilfried Jäckel hat die Geschichte recherchiert. Eine steinige Geschichte - nämlich die des Knüllbasalts - erzählt Bernhard von Strenge nach. Wissenswertes zur Künstlerkolonie Willingshausen hat Bernhard Balkenhol zusammen getragen.

• Erhältlich ist das Jahrbuch im örtlichen Buchhandel und im Museum der Schwalm zum Preis von 14,90 Euro.

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