Mit dem Rotkäppchen aufs Rad

Sommerliche Temperaturen lockten viele Radler ins Rotkäppchenland

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Besuch an allen Stationen: Heidrun Englisch vom Tourismusservice Rotkäppchenland war den ganzen Tag mit dem Schwälmer Rotkäppchen Lisa-Marie Schäfer aus Willingshausen unterwegs, um die Radler zu begrüßen. 

Schwalm. Wer am Sonntagmorgen  in den Himmel schaute, der sah einen fröhlichen Mix aus Sonne und leichten Wolken – perfekt, um den Tag im Freien, beim Radspaß im Rotkäppchenland, zu verbringen.

Zum neunten Mal in Folge fand die Veranstaltung statt. Viele Attraktionen erwarteten die Radler an unterschiedlichen Stationen von Treysa bis nach Niederaula. Die Eröffnungsveranstaltung war diesmal am Bahnhof in Oberaula.

Am Treysaer Haaßehügel ging es bereits gegen zehn Uhr los. Hier konnten Teilnehmer einen Radspaß-Pass erwerben, mit dem man am anschließenden Gewinnspiel teilnahm. Ein prima Service: der kostenlose Pendelbus zwischen Niederaula und Treysa.

Aktion gegen Diebstahl

Begleitet wurde der sportliche Sonntag von Gottesdiensten, die in unmittelbarer Nähe zum Radweg stattfanden. Die Schwalmstädter Ortsgruppe des ADFC war mit einem Infostand vertreten und codierte Fahrräder auf dem Haaßehügel. Mit dem registrierten Fahrrad sei es Dieben kaum möglich, sehr weit mit dem Diebesgut zu kommen, erklärten die Experten. Die Codierung am Rahmen des Rades zeige sofort, wem es eigentlich gehöre. Dies verhindere, dass geklaute Räder beispielsweise auf Flohmärkten oder im Internet verkauft werden könnten.

Auf der gesamten Strecken konnten die Radler Stempel sammeln. Die Belohnung: Radspaß-T-Shirts und Gewinnmöglichkeiten. Das Programm bot den Radfahrern viel Abwechslung. Von Livemusik, Kinderspielen bis hin zu Info- und Verkaufsständen gab es entlang der Strecke immer wieder etwas zu entdecken. Auf dem Haaßehügel konnten die neuesten Modellen probegefahren werden.

Längst waren nicht nur begeisterte Zweirad-Liebhaber aus der Schwalm unterwegs – auch von weiter weg reisten Radler an, etwa die aktiven Mountainbiker Eva Riedemann und Karl Koch. Sie nutzten den Zug bis nach Treysa, um von dort aus ihre Tour zu beginnen.

Eigentlich wollten sie an diesem Wochenende beim großen Bike- Festival in Willingen sein. Vom Schwalmradweg seien sie jedoch so begeistert, dass sie sich für den Radspaß entschieden hatten, erzählten sie. Steffi Martin und Karl-Heinz Martin hatten ihr Auto in Ziegenhain geparkt, um von dort aus auf die idyllisch gelegene Strecke zu gehen.

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