Aber breite Zustimmung für den Nachtragshaushalt trotz Mehrkosten für die Wache

Die Feststimmung blieb aus

Wurde gekauft und wird saniert und um einen modernen Anbau erweitert: Die Neue Wache am Paradeplatz in Ziegenhain. Ungeplante Mehrkosten schlagen sich im Nachtragshaushalt nieder. Foto: Quehl

Schwalmstadt. Mit einem geplanten Überschuss in Höhe von über 630 000 Euro schließt der Nachtragshaushalt Schwalmstadt, das bedeutet eine geringfügige Verbesserung gegenüber dem Ursprungshaushalt. Das Zahlenwerk wurde am Donnerstagabend in der letzten Stadtparlamentssitzung des Jahres angenommen, die Fraktionen von B‘90-Grünen und Linker enthielten sich in der Abstimmung.

Michael Schneider (SPD) sprach von einem unspektakulären Nachtrag in einem schwierigen Jahr. Der um 185 000 Euro teurere Umbau der Wache am Paradeplatz zum universellen Touristik- und Marketingpunkt war einer der wenigen Posten, die er herausstellte.

„Sie müssen die durch Bürgermeister Näser eingeleitete Trendwende weiterführen“, rief für die CDU Thorsten Wechsel dem neuen Verwaltungschef Pinhard zu, der erstmals in seiner Funktion bei der Stadtparlamentssitzung dabei war. Steuerfachmann Wechsel zählte eine Reihe stark veränderter beziehungsweise zusätzlicher Posten auf.

Auf einmalige Effekte durch Verkäufe wies für die Freien Wähler Michael Knoche hin.

Dr. Jochen Riege (B‘90/Grüne) forderte den offensiven Umgang mit Irrtümern, etwa wenn erwartete Förderungen wegfallen, „wir wollen von Fehlern erfahren“. In die gleiche Kerbe hieb Heidemarie Scheuch-Paschkewitz (Die Linke). WEITERE ARTIKEL

Von Anne Quehl

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