Neue Atemschutzübungsanlage für die Feuerwehr

Schwalmstadt: Kreis investiert 2,6 Millionen Euro

Rohbau der neuen Atemschutzübungsanlage in Ziegenhain.
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Rohbau der neuen Atemschutzübungsanlage in Ziegenhain.

Ein ungewöhnlicher Grundstein wird in der neuen Atemschutzübungsstrecke des Schwalm-Eder-Kreises zukünftig im Eingangsbereich einen Platz finden. Die Verantwortlichen entschieden sich für die leuchtend gelb lackierte Flasche eines Atemschutzgeräts.

Die HNA-Ausgaben aus Schwalmstadt, Melsungen und Fritzlar-Homberg fanden am Freitag einen Platz in der Zeitkapsel – passenderweise in Form einer Atemluftflasche – im Grundstein der neuen Atemschutzübungsanlage des Schwalm-Eder-Kreises in Ziegenhain.

Mit einem kleinen Festakt startete das Projekt in die nächste Phase. Baubeginn war bereits im Februar. Die Übungsanlage wird nach Angaben des Kreises 2,6 Millionen Euro kosten. Die Rohbauarbeiten sollen im August 2020 abgeschlossen sein. Mit der Fertigstellung rechnet Landrat Winfried Becker im April 2021.

Grundsteinlegung an der neuen Atemschutzübungsstrecke in Ziegenhain: Die Anlage wird vom Landkreis gebaut und soll rund 2,6 Millionen Euro kosten. v.l. Landrat Winfried Becker, Atemschutzgerätewart Jürgen Störmer, ehemaliger Kreisbrandinspektor Thorsten Hertel, Jens Becker vom Fachbereich 20 - Grundstücks- und Gebäudewirtschaft SEK, Michael Kreutzmann Vorsitzender des Kreistags, Stefan Pinhard Bürgermeister Schwalmstadt und Tanja Dittmar Kreisbrandinspektorin. In die Zeitkapsel in Form einer Atemluftflasche kamen auch drei Lokalausgaben der HNA (Schwalmstadt, Melsungen und Fritzlar-Homberg.)

Die rund 1800 Atemschutzgeräteträger im Landkreis können dann in der neuen Anlage ihre jährlichem Pflichtdurchgänge absolvieren. Außerdem wird hier zukünftig der Nachwuchs im Umgang mit der Atemschutztechnik geschult

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