750-Jahr-Feier in Riebelsdorf: 12.000 Besucher bestaunten Gefechte

Riebelsdorf. Das Wochenende stand in Riebelsdorf ganz im Zeichen der 750-Jahr-Feier. Auf der Feststraße luden mehr als 110 Aktionsstände zum Bummeln und Flanieren ein.

Die Nachbildung der Schlacht am Riebelsdorfer Berg am Sonntagnachmittag war der Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 750-jährigen Bestehen. „Es ist alles perfekt gelaufen - vom Wetter bis zur Organisation. Bisher habe ich niemanden getroffen, der sagt, wir hätten etwas vergessen“, freute sich Marilena Bernhardt vom Organisations-Team im Gespräch mit der HNA.

Auch die hohen Besucherzahlen tragen zur Freude bei: „Wir haben eigentlich mit 7000 Besuchern des Festzugs gerechnet“, so Bernhardt. Letztlich schauten sich rund 12.000 Menschen die Nachbildung der Schlacht an.

Bis auf den Unfall bei der Nachstellung der Schlacht am Sonntagnachmittag habe es keine weiteren Vorfälle dieser Art gegeben. Beim Nachladen einer Kanone hatten sich Pulverreste entzündet, wodurch ein Darsteller verletzt wurde und vom Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden musste.

Auch zu Verkehrsproblemen um den Neukirchener Stadtteil kam es nicht. Dafür sorgten Shuttle-Busse, die Besucher direkt bis zur Feststraße brachten. Zudem kamen viele Besucher bei dem sonnigen Wetter mit dem Rad angereist.

Höhepunkt der 750-Jahr-Feier war zweifellos die Nachstellung der Schlacht am Riebelsdorfer Berg. In originalgetreuen Landsknechtuniformen marschierten die Mitglieder der Schützengilde Landau insgesamt dreimal über das Schlachtfeld und ließen wie anno 1640 Musketen und Kanonen knallen. Hier geht es zum Video. (dag/zmh)

750-Jahr-Feier in Riebelsdorf war ein Erfolg

Rubriklistenbild: © Haaß

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