Augenarztpraxis erreichte den Höchstbetrag

Aktion Advent: Schwälmer Sammler mit pfiffigen Ideen

Lebkuchen gegen Spende gab es im Sportgeschäft in der Bahnhofsstraße in Treysa, von links Karola Gundlach und Ewa Wienzek.
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Lebkuchen gegen Spende gab es im Sportgeschäft in der Bahnhofsstraße in Treysa, von links Karola Gundlach und Ewa Wienzek.

Die Aktion Advent war in diesem Jahr ein großer Erfolg. Während der Coronapandemie mussten Betriebe, Händler oder Ärzte auf kreative Lösungen zurückgreifen, um die Sammeldosen zu füllen.

Schwalm – Allein mit dem Aufstellen der Spendendosen der Aktion Advent war es in diesem Jahr wahrlich nicht getan: Vielmehr waren, wie schon häufiger in dieser Pandemie, unkonventionelle Lösungen und Beharrlichkeit gefragt. Das Team der Schwälmer Allgemeinen dankt deshalb allen Betrieben, Institutionen und Praxen für die bewährte und großzügige Unterstützung.

Kreativ wurde beispielsweise das Team um Augenarzt Dr. Ralph Lorenz in Ziegenhain. Im Wartebereich der Praxis richtete er einen Bücherbasar ein. So fanden gut erhaltene Exemplare ein neues Zuhause – gegen Spenden. Die können sich sehen lassen: 383,45 Euro, und damit der höchste Betrag, landeten in der Box zugunsten der Aktion Advent. Das ganze Jahr über floriert der praxiseigene Bücherbasar, die Spenden fließen regelmäßig auch an die Tiernothilfe Schwalmstadt.

Hier klingelt die Spendenkasse: von links Michael Schwalm mit Tochter Laura und Angelika Hütterorth in der Augenarztpraxis Lorenz in Ziegenhain vor dem Bücherregal.

Dass gute Ideen belohnt werden, macht auch das Ergebnis von Intersport Gundlach in Treysa deutlich: Inhaber Bernd Gundlach ließ trotz Lockdown und Lieferservice nicht locker und animierte die Kunden, für den guten Zweck zu spenden. 371 Euro kamen zusammen. Der Geschäftsmann schlug dabei gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Er engagierte sich für den guten Zweck und unterstützte gleichzeitig den Schwälmer Schausteller Norbert Weiher. Wie das gelang? Gundlach orderte bei Weiher, der im Advent gewöhnlich seine Waren auf Weihnachtsmärkten anbietet, gebrannte Mandeln und Lebkuchen, und das taten ihm Kollegen nach. So hatte Weiher im Winterlager dann trotz Corona noch alle Hände voll zu tun – und verdiente sich ein Zubrot.

Besonderer Dank gilt auch den Teams der Hausarztpraxen: Die Praxis Herzig-Kurz aus Oberaula, die seit Jahr und Tag die Aktion unterstützt, warb um Spenden und konnte 244 Euro einspielen. Dr. Winfried Haupt und seine Mitarbeiterinnen ließen es ebenfalls in der Kasse klingeln. Ihr Ergebnis: 216 Euro. Ein großartiges Premierenergebnis lieferte auch Friseurin Ines Kaczor aus Treysa ab – ihre Kunden spendeten 222 Euro.

Knapp unter der 200-Euro-Marke lagen die Brauerei Haaß, der Gasthof Rockensüß (Allendorf) und der Buchladen Hexenturm. Beträge über 100 Euro erreichten die Stadtsparkasse Treysa, und die Firma Optik Oske in Ziegenhain. Die Zählung einiger Spendendosen steht noch aus, darunter auch der Inhalt der Kita Regenbogen in Ziegenhain. Innerhalb der Belegschaft hatte man sich in diesem Jahr erstmals dazu entschieden, für die Aktion Advent zu sammeln. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, gerade in diesen Zeiten, den Menschen, denen es schlechter geht, zu helfen“, sagt Leiterin Monika Langer. (Sandra Rose)

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