Annette Helfers ist die neue Quartiermanagerin

Erfahrene Sozialpädagogin: In den vergangenen 40 Jahren hat Annette Helfers immer wieder Pionierarbeit geleistet. Jetzt arbeitet sie für die Altenhilfe Treysa. Foto:  Decker

Treysa. „Ich weiß noch gar nicht genau, was auf mich zukommt", sagte Annette Helfers, die kürzlich ihre neue Stelle als Quartiermanagerin für die Altenhilfe Treysa angetreten hat.

Allerdings habe sie in den vergangenen 40 Jahren immer wieder Pionierarbeit geleistet, erklärt die gelernte Erzieherin und studierte Sozialpädagogin.

Für die Hephata Diakonie baute sie den sogenannten Treffpunkt als Freizeit- und Bildungsangebot für Behinderte auf und entwickelte die ambulante Behindertenhilfe. „Ich frage immer, was brauchen die Menschen, und arbeite lösungsorientiert“, erklärt Helfers ihren beruflichen Ansatz.

Ehrenamtlich engagiert sich die Treysaerin schon seit Jahren für ihr Quartier. „Mit den Altstadtfreunden versuchen wir, die Stadt lebenswerter zu gestalten, damit sich alle Bewohner wohlfühlen können“, erzählt Helfers. Und der Verein Kultur vor Ort schaffe die Möglichkeit, auch in der Kleinstadt hochwertige Kunst zu genießen. „Ich zähle mit meinen 60 Lebensjahren ja selbst schon zu den Senioren“, ergänzt die Treysaerin.

Ihr eigenes Wohlbefinden im Alter sei also unmittelbar von den Auswirkungen ihrer Arbeit als Quartiermanagerin berührt.

In den nächsten Wochen werde sie sich durch Besuche und den Fahrdienst bei vielen der knapp 300 Vereinsmitglieder vorstellen, erläutert Helfers. Geplant sei außerdem eine Weiterentwicklung der Angebote im Seniorentreff der Altenhilfe in der Steingasse 48. Gespräche mit anderen fachlichen Arbeitskreisen und Personen in der Region sollten folgen. „Mit der Einrichtung der neuen Stelle geht die Altenhilfe einen weiteren Schritt in die Richtung einer zeitgemäßen Altenarbeit“, sagt Pfarrer Dierk Glitzenhirn für den Vorstand der Altenhilfe. Der von der Kirchengemeinde Treysa gegründete Verein kümmere sich seit 35 Jahren um die Belange älterer Menschen, biete Hilfen für das tägliche Leben, berate und ermögliche Mobilität.

Da nach einer Prognose bereits 2020 ein Viertel der Bevölkerung in Schwalmstadt über 65 Jahre alt sei, müsse nun die politische Netzwerkarbeit mit anderen Anbietern von Altenhilfe-Angeboten in der Stadt und im Kreis deutlich verstärkt werden, sagte Glitzenhirn. (zcd)

• Einführungsgottesdienst für die neue Quartiermanagerin ist am Sonntag, 29. Januar, 10 Uhr, in der Stadtkirche Treysa

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