Pflegen lernen in Ziegenhain

Asklepios bildet ab Oktober in Schuh-Rohde-Immobilie aus

Asklepios Bildungszentrum in Ziegenhain: Es wird zur Zeit in einem Teil der ehemaligen Schuhfabrik, links im Bild, eingerichtet. Rechts im Foto ist das Rohde-Verwaltungsgebäude von der Rückseite zu sehen.
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Asklepios Bildungszentrum in Ziegenhain: Es wird zur Zeit in einem Teil der ehemaligen Schuhfabrik, links im Bild, eingerichtet. Rechts im Foto ist das Rohde-Verwaltungsgebäude von der Rückseite zu sehen.

Am 1. Oktober nimmt das Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe Nordhessen in Schwalmstadt die Arbeit auf.

Schwalmstadt – Der Konzern weitet somit sein Angebot im theoretischen Teil der jüngst neugeordneten Pflegeausbildung an einen zweiten Standort aus. Bislang fand der Unterricht für angehende Pflegefachkräfte des Asklepioskonzerns ausschließlich in Bad Wildungen statt.

Die neuen Räumlichkeiten entstehen derzeit auf dem Areal des Schuhherstellers Rohde in Schwalmstadt-Ziegenhain in einer Bestandsimmobilie der Schuhfabrik.

Los geht es mit 26 Ausbildungsplätzen zur Pflegefachkraft. Binnen drei Jahren soll die Anzahl auf 65 erhöht werden. Zusätzlich stehen erstmalig ab dem 1. Oktober zwanzig Ausbildungsplätze für Operationstechnische Assistenten (OTA) zur Verfügung, dies jedoch am Standort Bad Wildungen. OTA bereiten Operationseinheiten vor, assistieren bei Eingriffen und betreuen Patienten vor und nach den Operationen.

Nach dem Umbau in der Erich-Rohde-Straße 22 nicht weit vom ehemaligen Ziegenhainer Südbahnhof stehen ab Herbst auf 350 Quadratmetern zwei Klassenräume zur Verfügung, die Parkmöglichkeiten direkt vor den eingeschossigen Räumen sind sehr gut.

Auf der Baustelle der neuen Schule in Ziegenhain: von links Andrej Usbeck, Leiter der Wirtschaftsabteilung und Technik, die Klinikgeschäftsführerinnen Katrin Kern (Bad Wildungen) und Dr. Dagmar Federwisch (Schwalm-Eder), Squollan Schöneweiß, Pflegedienstleitung, und Michaela Grebe, Leiterin des Bildungszentrums.

Es sollen helle Räumlichkeiten für ein angenehmes Lernambiente werden, so die Mitteilung. Zudem entstehen ein Demonstrationsraum für praktische Übungen sowie Büro- und Gruppenarbeitsräume, alles entspreche fachlich und technisch dem neuesten Stand.

Dr. Dagmar Federwisch (Schwalm-Eder) und Katrin Kern (Bad Wildungen) unterstreichen in einer Pressemitteilung die Bedeutung, fast kein anderes gesundheitspolitisches Thema werde so intensiv diskutiert wie der enorme Bedarf an gut ausgebildeten Pflegekräften. Nur mit gutem Nachwuchs könnten die Qualitätsstandards dauerhaft erfüllt und dem herrschenden Pflegekräftemangel begegnet werden.

Über die Investitionssumme wurde nichts mitgeteilt. Für das neue Ausbildungsjahr sind noch Ausbildungsplätze zu vergeben. (Anne Quehl)

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