26. Auflage des Ostereiermarktes im Museum lockte Scharen von Besuchern

Ziegenhain. Im Museum der Schwalm drehte sich am Wochenende alles rund ums Osterei. Damit erwachte das Museum nach der Winterpause wieder zu neuem Leben.

Und Leben war das Stichwort: An beiden Tagen strömten die Besucher nur so ins Haus.

Sowohl am Samstag als auch am Sonntag begrüßten Konrad Nachtwey und sein Team Gäste aus der Region und von weither. Knapp 1800 Besucher waren es an den beiden Tagen, berichtete Nachtwey gestern.

Zu sehen und zu erleben gab es Handwerkskunst in all ihren Facetten. Moderne wie auch traditionelle Interpretationen fanden sich auf feinen Eierschalen wieder: Kunstvoll mit dem Federkiel gezeichnet oder mit filigranen Pinselstrichen aufgebracht.

Zur 26. Auflage des Marktes präsentierten sich mehr als 30 Kunsthandwerker im ganzen Haus. Der Duft von Betty Bössers handgefertigten Seifen umwehte die Besucher in der unteren Etage. Handgefertigte Tücher und Patchwork-Arbeiten gab es zu bestaunen. Nicht nur fürs Auge, auch für den Gaumen ließ sich manches entdecken. Sabine Dietz vom Café Vetter in Marburg bot Marzipan- und Nougateier an, hübsch verziert oder mit Namen und flotten Sprüchen versehen als die Geschenkidee zu Ostern. Porzellan- und Töpferwaren, Handgenähtes, duftende Lavendel- und Kräuterkissen regten die Sinne an.

Ostereiermarkt im Museum der Schwalm

Betriebsam ging es bei den Seigertshäuser Trachtenträgerinnen zu: Ottilie Nickel zeigte, wie man Bänder für die Bruststecker der Schwälmer Tracht bestickt. Elisabeth Wiegand fertigte aus reinweißen Gänsefedern Küchenpinsel an. „Die Technik kenne ich aus meiner Heimat, dem Sudetenland. Schon meine Mutter fertigte diese Pinsel an“, erklärte die Seigertshäuserin. Martina Graulich verzierte derweil kunstvoll ihre mitgebrachten Eier, ebenso Sabine Becker aus Niedergrenzebach und Daniela Wiegand aus Roßdorf. Im Museumscafé und im Lüderkeller klang der Osterspaziergang durch das Museum in gemütlicher Runde und bei Schwälmer Spezialitäten aus.

• Das Museum ist ab Dienstag wieder täglich außer montags geöffnet, je 14 bis 17 Uhr. Führungen sind nach Absprache auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich, Tel. 06691/3893.

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