Badesaison 2021 fällt ins Wasser

Freibäder im Altkreis Ziegenhain ziehen durchwachsene Bilanz – Kaum Besucher

Das Bild zeigt das Ziegenhainer Freibad.
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Wegen des Wetters blieben die Bäder oft leer. Unser Archivbild zeigt das Ziegenhainer Freibad.

Die Schwimmbadsaison 2021 geht langsam, aber sicher zu Ende und die Betreiber im Altkreis Ziegenhain ziehen eine eher durchwachsene Bilanz.

Schwalm. Zahlen gibt es noch keine, aber es waren bedeutend weniger Badegäste im Wasser als in den Vorjahren. Corona und das sehr wechselhafte Wetter vermieste den Menschen den Schwimmbadbesuch.

Der Bürgermeister der Gemeinde Oberaula, Klaus Wagner, berichtet von einer niedrigen Besucherzahl. „Es war katastrophal. Die schlechteste Saison seit Jahrzehnten!“, erzählt er betroffen. „An vielen Tagen hatten wir, wenn überhaupt Gäste da waren, nur eine Handvoll. Alle Bemühungen die Corona-Regeln einzuhalten waren umsonst“, fährt er fort. Am 5. September sei eigentlich der letzte Tag, an dem das Freibad geöffnet habe, doch man sei sich bei der aktuellen Wettervorhersage nicht sicher, ob man nicht doch schon vorher schließe, so Wagner. „Das Wetter war einfach zu kalt“, erklärt auch Alexandra Horn vom DLRG in Gilserberg.

Wenn Badewetter, dann viele Besucher

„Die Zahlen sind erschreckend“, bestätigt Petra Ulbrich von der Stadt Schwalmstadt. Die Saison sei im Hinblick auf die Besucherzahlen definitiv schlechter gewesen als die Jahre zuvor, sagte Ulbrich. Eine genaue Besucherzahl kann die Stadt noch nicht nennen, da die Freibäder noch offen haben und die Zahlen bisher nicht ausgewertet wurden. Auch in Frielendorf habe man laut Liane Kuchar noch keine genauen Zahlen ermittelt.

Einen positiven Aspekt kann jedoch die Stadt Neukirchen berichten. Zwar waren es im Schnitt auch hier sehr wenige Besucher, dennoch sei das Schwimmbad an den wenigen warmen Tagen extrem gut besucht worden.

Auch in Ottrau fällt die Bilanz schlecht aus „Die Besucherzahlen waren dieses Jahr äußerst dürftig“, sagt Bürgermeister Jonas Korell. Neben dem Wetter habe sicher auch der cornabedingte späte Beginn des Badebetriebs eine Rolle gespielt, vermutet Korell und sagt, das 2021 im Vergleich zum warmen und trockenen Sommer 2019 nur ein Drittel der Besucherzahlen erreicht worden seien. (Celine Kühn und Matthias Haass)

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