Stadtsparkasse Schwalmstadt zieht positive Jahresbilanz

Bank bleibt eigenständig

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Zufrieden mit 2016: Sparkassendirektor Wilhelm Bechtel, Bürgermeister Stefan Pinhard und Vorstandsmitglied Reinhard Hooß (von links) stellten das Zahlenwerk vor.

Schwalmstadt. Die Stadtsparkasse Schwalmstadt kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Das Jahr sei gut gewesen, brachte es Sparkassendirektor und Vorstandsvorsitzender Wilhelm Bechtel kurz und knapp auf den Punkt.

Gemeinsam mit Vorstandsmitglied Reinhard Hooß und Schwalmstadts Bürgermeister Stefan Pinhard stellte Bechtel jetzt den vorläufigen Jahresabschluss des Bankinstituts vor. Er sei zufrieden und stolz auf die Stadtsparkasse, sagte Pinhard, angesichts der guten Zahlen in den verschiedenen Geschäftsfeldern.

Kundeneinlagen gestiegen 

Die Kundeneinlagen der Stadtsparkasse konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr nochmals erhöht werden und liegen jetzt bei rund 163 Millionen Euro. Darüber hinaus verwaltet die Bank Kundenvermögen bei SBroker und Deka im Wert von über 200 Millionen Euro.

Kreditgeschäft ausgebaut

Das Kreditgeschäft entwickelte sich positiv um 3,6 Prozentpunkte nach oben. Insbesondere der private Bereich erzielte Wachstumsraten von sieben Prozent. Diese Entwicklung habe über den Erwartungen gelegen, betonte der Sparkassenvorstand. Der Gesamtkreditbestand stieg auf über 125 Millionen Euro.

Stabiler Steuerzahler

Das Wachstum der Sparkasse spiegelt sic h auch in der Bilanzsumme in Höhe von 204,7 Millionen Euro wieder. Nach einem etwas rückläufigen Geschäftsergebnis im Vorjahr konnte wieder ein gestiegener Jahresgewinn ausgewiesen werden.

Gut für den Staat: Die von der Stadtsparkasse gezahlte Körperschafts- und Gewerbesteuer summierte sich auf fünfhunderttausend Euro. „Wir sind einer der stabilsten Gewerbesteuerzahler im Stadtgebiet“, sagte Hooß. Mit 30 000 Euro unterstütze die Stadtsparkasse Schwälmer Vereine und Einrichtungen.

Aus- und Fortbildung

Hohen Stellenwert nimmt nach wie vor das Thema Aus- und Fortbildung ein. 2016 gab es vier Auszubildende, ein Mitarbeiter absolvierte ein duales Studium. Qualifiziertes Personal sei ein wichtiger Baustein für die Zukunft, betonte Bechtel: „Wenn wir nicht so gute Leute hätten, dann wäre es schwieriger.“

Kunden sind zufrieden

Zurzeit arbeiten 49 Mitarbeiter in Treysa. Die geringe Mitarbeiterfluktuation sei ein Baustein des nachhaltigen Erfolgs der Stadtsparkasse, ist der Sparkassendirektor überzeugt: „Die letzte normale Kündigung hat es 1991 gegeben.“

Für die Kunden sei das angenehm und eine der Stärken, ergänzte Reinhard Hooß. So viel Kontinuität und Verlässlichkeit werde honoriert: Zum dritten Mal in Folge gehört die Stadtsparkasse zu einer der besten Sparkassen Deutschlands.

Um auch zukünftig den Bedürfnissen der Kunden gerecht werden zu können, setzen die Bänker auf Service und technische Innovationen wie beispielsweise Fotoüberweisungen per Handy.

Fusion kein Thema

Eine Fusion ist für die letzte selbstständige Bank im Altkreis Ziegenhain nach wie vor kein Thema. Man wolle die Eigenständigkeit erhalten, stellte Direktor Wilhelm Bechtel klar: „Wir haben kein Interesse und von der wirtschaftlichen Seite besteht keine Notwendigkeit.“

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