Untersuchungen laufen

Unfall im A49-Tunnel: Beide Männer sind außer Lebensgefahr

Schwalmstadt. Die beiden Männer, die am Donnerstag bei einem Arbeitsunfall auf der A49-Tunnelbaustelle bei Treysa schwer verletzt wurden, sind außer Lebensgefahr.

Aktualisiert um 14.45 Uhr

Das teilte Polizeisprecher Reinhard Giesa auf HNA-Anfrage mit. Die Untersuchungen zum Hergang und zur Ursache des Unfalls dauern an.

Weiteres über den Gesundheitszustand der Männer teilte die Polizei nicht mit. Einem 26-jährigen Slowenen soll bei dem Unfall ein Bauteil die Unterschenkel abgerissen haben. Sein 41-jähriger Kollege erlitt schwere Kopfverletzungen. Er befand sich auf einer Hebebühne in sechs Metern Höhe, diese wurde von dem herabstürzenden Teil umgestoßen. Eine Seite der acht Meter langen Tunnelschalungsmaschine war unkontrolliert eingeklappt und hatte so vermutlich den Unfall ausgelöst.

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Kripo, das Amt für Arbeitsschutz und der Hersteller der Maschine sowie die Berufsgenossenschaft führen Ermittlungen zu dem Unglück, das sich in der Weströhre, Fahrtrichtung Gießen, ereignete. Wann mit die Untersuchungsergebnissen zu rechnen ist, steht laut Polizei noch nicht fest. Bis dahin ruhen die Arbeiten im Tunnel, weiter geht es nur mit den Streckenbauarbeiten außerhalb, erklärte Sonja Lecher (Hessen Mobil, Marburg).

Die beiden Männer arbeiteten auf der Baustelle bei Frankenhain. Dort sind zwei Tunnelröhren von jeweils 900 Metern Länge im Rohbau fast fertig. Tunnelanschlag war im Frühjahr 2013 gefeiert worden. (cls/aqu)

Fotos vom Unfallort

Arbeitsunfall an der A49-Tunnelbaustelle bei Schwalmstadt

Video: Zwei Männer bei Arbeitsunfall an A49-Tunnel verletzt

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