Weihnachtskonzert mit Richard Roblees Very Little Big Band

Gastierten in der Hephata-Kirche: (von links) Jürgen Hahn, Richard Roblee und Mathias Grabisch begeisterten die Zuhörer bei der Musik zum Wochenschluss. Foto: Rose

Treysa. Die vorerst finale Musik zum Wochenschluss dieses Jahres zog am Samstagabend mehr als 100 Menschen in die Hephata-Kirche: Kein Wunder, traten dort doch fast schon alte Bekannte auf: Richard Roblee´s Very little Big Band.

Zusammen mit seinen Kollegen Jürgen Hahn (Trompete) und Mathias Grabisch (Bassposaune) war Roblee (Posaune) bereits zum sechsten Mal im Diakoniezentrum zu Gast.

Am Nachmittag hatten die Profis den Hephata-Bläsern zudem einige Tipps zum flotten Spiel gegeben. Swingendes und Jazziges für drei Blechbläser versprach das Programm, das zunächst weihnachtlich inspiriert begann. „Macht hoch die Tür“, neu arrangiert, erklang im Kirchenschiff.

Pfarrer Lutz Richter lenkte den Blick ebenfalls auf das Fest – mit Gedichten. „Rudolph the red nosed reindeer“, das 1949 erschienene und auf einem Malbuch basierende Lied von Johnny Marks, verbreitete fröhliche Stimmung.

Songs zum Mitsingen

Zum Mitsingen wurde das Publikum beim Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent“ animiert. Dann folgten eigene Kompositionen der Musiker, allen voran Jürgen Hahn. Der Trompeter stammt ursprünglich aus Asterode, lebt aber mittlerweile als Profimusiker in Berlin. „Ein Heimspiel“, freute er sich.

„Happy“ war der Titel einer fröhlich-frechen Inszenierung, harmonisch, locker und leicht interpretiert. „Diese Version haben wir heute auch mit dem Posaunenchor geübt. Heute Abend könnt ihr hören, wie es auch klingen kann“, scherzten die Musiker.

Roblees „Really my boy“ erwies sich als niedliche Hommage an den Familienhund, Terrier Willi. Hahns „Vogelsang-Tango“ – nach einer Rebsorte benannt – feierte in Franken Premiere und erhielt deshalb diesen Titel.

Moderne Jazzelemente

Auch der „Winehouse-Blues“ dürfte von dieser Gegend geprägt worden sein. Händels „Tochter Zion“ setzten die Drei modern und mit Jazzelementen versehen um. Und bei „Easy dance“ nahm so mancher Zuhörer die Musiker beim Wort und wippte still und heimlich mit.

Passend zum nahenden Fest erklang die pfiffige Jazzadaption „I found a new baby“. Mit dem Versprechen und einer Zugabe verabschiedete sich die kleine Big Band: „Wir kommen gerne wieder.“

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