Einblick in die Geschichte der Schwalm

Das Schwälmer Jahrbuch 2015: Bunte Reise in die Vergangenheit

Das neue Jahrbuch bietet viel Historisches: Eine Gruppe jugendlicher Segelflieger (Datum unbekannt), ein Stich der Belagerung der Festung Ziegenhain 1761(Titelseite) und die Vierte Klasse der Barackenschule Neukirchen im Jahr 1948. Repro: HNA

Schwalmstadt. Landgraf Philipp, Schwälmer Segelflieger, und die Barackenschule in Neukirchen - sie alle und noch einige mehr, haben einen Auftritt auf den Seiten des Schwälmer Jahrbuch 2015.

Auf den 168 farbenprächtigen und übersichtlich gestalteten Seiten kann sich der Leser des neuen Jahrbuchs auf Spurensuche begeben. Denn auch in diesem Jahr hat der Schwälmer Heimatbund wieder ein Geschichtsbuch herausgebracht, das den Leser mitnimmt auf eine Reise zu den Mythen des Germanischen Heidentums über die Kirchenordnungsreform vor 475 Jahren bis hin zum Ende des Kalten Krieges.

Am Anfang des Werkes stehen zwei historische Großereignisse der Schwalm. 2014 jährte sich die „Erfindung“ der Konfirmation durch den Reformator Martin Bucer für die Erneuerung der Ziegenhainer Zuchtordnung und der Bau der Ziegenhainer Wasserfestung durch Landgraf Philipp den Großmütigen. Aber auch Ereignisse, die sonst weniger im Fokus stehen, beleuchten einige der insgesamt 26 Autoren des Jahrbuchs. Wilfried Jäckel etwa befasst sich mit den hinterlassenen Nachrichten des Kommandaten der Festung, Rainer Scherb ergründet den Hintergrund des „Notfeuer“ in Zimmersrode und Hans Helwig Sachs widmet sich den Schulen Neukirchens.

Doch nicht nur Historisches steht im Fokus, wie in jedem Jahr lassen die Autoren auch die Ausstellungen des Museums der Schwalm und die des Künstlerdorf Willinghausen Revue passieren und zwei Trachtengruppen werden vorgestellt. Außerdem beschreibt Jürgen Holland-Letz ein Wiesenbrüterprojekt im Hochwasserrückhaltebecken von Schwalmstadt. (mia)

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