Junges Schwälmer Filmteam drehte flippigen Videoclip für das Rotkäppchenland über E-Mobilität

So cool können Elektroautos sein

Bock auf E-Mobilität: In einer Szene laden der Schwälmer Hennes (Maximilian Buck) und der Verrückte aus der Zukunft (Niklas Krüger-Kling) ihr Elektroauto am Ziegenhainer Paradeplatz auf.

Schwalmstadt/Schrecksbach. Wieder erobert ein Schwälmer Video das Internet. Die Schrecksbacher Geschwister Milena und Maximilian Buck sowie Niklas Krüger-Kling haben sich dieses Mal dem Thema ElektroMobilität gewidmet. Herausgekommen ist dabei ein Videoclip, der witzig, hip und auch ein wenig verrückt über Autos mit Elektroantrieb informiert.

Im Mittelpunkt steht der Schwälmer Hennes (Maximilian Buck), der um das Schwälmer Lisschen (Maria Böhme) wirbt. Bei seinen Umgarnungsversuchen darf natürlich die Schwälmer Stracke nicht fehlen. Doch plötzlich findet der Schwälmer Hennes den Verrückten aus der Zukunft (Niklas Krüger-Kling) und sein E-Mobil viel spannender. „Die Fahrszenen waren am coolsten“, erzählt Maximilian Buck.

Gedreht wurde an zwei Tagen, verschiedene Stationen im Schwälmer Land sind zu sehen. Buck schrieb das Drehbuch und führte auch Regie. Seine Ideen treffen den Zeitgeist. Bekannt wurde der 20-jährige Schrecksbacher durch seine Parodie auf Psys Lied Gentleman. „Es war super das Projekt in Eigenverantwortung wachsen zu sehen“, sagte Buck. Er will Schauspieler und Regisseur werden, derzeit absolviert er eine Ausbildung als Erzieher. Durch den Dreh und die Vorbereitungen sammelte er weitere Erfahrungen.

Klappe, die erste: Das Schwälmer Lisschen wird im Videoclip dargestellt von Maria Böhme. Alle Fotos:  Reidt/nh

Das neue Video „Bock auf E-Mobilität. Die Zukunft beginnt jetzt“ gab der Tourismusservice Rotkäppchenland in Auftrag. Dafür schlossen sich die Videomacher zur Kooperation Red-Cap-Revolution zusammen. „Wir sind ein bunt gemischtes Team von 16 bis 57 Jahren“, sagt Maximilan Buck. Neben ihm, seiner Schwester Milena und Niklas Krüger-Kling ist auch Gerhard Reidt, Marketingausschussvorsitzender des Rotkäppchenlandes, die Kameramänner Sven Riebeling und Martin Diebel sowie die Darsteller Maria Böhme und Dennis Krause mit im Boot. Die Musik des Clips stammt vom Damensingkreis Treysa sowie der Wieraer Blasmusik.

Die jungen Filmemacher stehen hinter der E-Mobilität. „Es ist ein Thema, das sich derzeit in der Pubertät befindet“, sagt Buck. Ziel war es, E-Mobilität sympathisch darzustellen und Identifikationspunkte zu liefern. Für das Team war es die erste Auftragsarbeit. Doch kommerziell wollen die jungen Leute jetzt nicht werden: „Als Künstler wollen wir etwas aussagen“, betonte Buck. Er will die verklempte Gesellschaft auflockern und Verrücktheit unter sie bringen.

Zu sehen ist das Video auf der Internetplattform Youtube sowie auf der Webseite des Rotkäppchenlandes. Die Raiffeisenbank Borken und die EAM haben das Projekt finanziert.

Von Claudia Schittelkopp

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