Ministerpräsident Volker Bouffier unterstützte Mark Weinmeister im Wahlkampf

Eine Stracke zur Stärkung

Ahle Wurst für die Gäste: (von links) Volker Bouffier, Karsten Schenk, Gerald Näser, Bernd Siebert, Tamara Pohl und Mark Weinmeister in der Ziegenhainer Kulturhalle. Foto:  Schittelkopp

Schwalmstadt. Der Wahlkampf für den Landrats-Kandidaten Mark Weinmeister (CDU) bekam prominente Unterstützung. Auf Einladung des CDU-Kreisverbands besuchte Ministerpräsident Volker Bouffier gestern die Ziegenhainer Kulturhalle.

100 CDU-Mitglieder und Unterstützer hatte sich am frühen Abend in der Halle eingefunden, unter ihnen zahlreiche christdemokratische Lokalpolitiker, um die Rede Bouffiers zu hören. So kam der Ministerpräsident ohne Umschweife zum Thema: Er will Mark Weinmeister unterstützen, damit der Landkreis ein neues Kapitel aufschlagen könne. In seiner Ansprache touchierte Bouffier zahlreiche Themen der Lokalpolitik. Darunter die A49: „Wie oft bin ich schon auf dieser Straße gefahren, die im Acker endet“, sagte er, doch die Autobahn werde weitergebaut.

Auch die Entwicklung des ländlichen Raumes sprach er an, so sei Nordhessen mittlerweile eine Boom-Region. Früher wurde in Nordhessen immer nur gejammert, erinnerte sich der Christdemokrat, heute entwickle sich die Gegend ganz prächtig.

Er plädierte für den Ausbau des Breitbandinternets, sprach zahlreiche offene Arbeitsstellen in der Region an und sagte, dass die ländlichen Kommunen heute mehr Geld als zuvor bekommen würden, während sich die Zuhörer mit Schnittchen bei Laune hielten.

Zudem trug sich Volker Bouffier in das Goldene Buch der Stadt Schwalmstadt ein und teilte an seinen Parteikollegen scherzhaft aus. Als Bernd Siebert und Mark Weinmeister von Bürgermeister Dr. Gerald Näser jeweils eine Stracke überreicht bekamen: „Die braucht ihr zwar nicht wirklich, aber es dient eurer Stärkung.“

Zudem sei Wahlkampf das schönste überhaupt, sprach Bouffier in den Saal. Und genau den führe auch Landrats-Kandidat Weinmeister.

Quer ging es in seiner Rede durch das Gemüsebeet der Regionalpolitik: Arbeitsplätze, Überalterung der Bevölkerung, schnelles Internet, A49 und Energiewende sprach er an. „Ich weiß, dass ich schwer zu tragen bin“, scherzte der Guxhagener und warb er für die Unterstützung seiner Parteikollegen bei der Wahl.

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