Kinderbetreuungsgebühren und -zeiten heftig in der Diskussion

Die Eltern erwarten ein annehmbares Angebot

Schwalmstadt. Schwalmstädter Eltern wollen sich gemeinsam in die künftige Gestaltung der Kinderbetreuungsgebühren und -zeiten einbringen. Das ist das Ergebnis einer Diskussion im Kindergarten Steinweg in Ziegenhain.

Eingeladen hatten die Beiräte der Schwalmstädter Einrichtungen Eltern, Lokalpolitiker und Erzieherinnen. Ursprünglich sollte es eine Dringlichkeitssitzung knapp vor einer möglichen Verabschiedung des jüngst bekannt gewordenen neuen Gebühren-Modells werden (HNA berichtete). Auch nach der Rücknahme durch Bürgermeister Dr. Gerald Näser (CDU) hielten die Elternvertreter die Einladung aufrecht. Heidgard Böttger-Grebe: „Die Probleme sind ja nicht verschwunden, nur vertagt.“ Es gehe um die Zukunft des Bildungslandes Schwalmstadts, „wir möchten heute zu Ergebnissen kommen“, betonte sie. Bildung beginne in der Krippe, es sei unfair, dass der Schwarze Peter für das Verpassen von Landesfördergeld bei der Elternschaft stecken soll. Hintergrund: Die Auszahlung von zunächst 60 000 Euro setzt die Einführung verbesserter Betreuungszeiten zum 1. März voraus.

Alles andere als einheitlich erwiesen sich die Wünsche der Eltern in Bezug auf die Öffnungszeiten, klar wurde jedoch, dass die Obergrenze dessen, was für die Familien finanziell erträglich wäre, schnell erreicht wäre. Martin Hölzer zum Schluss: Man werde nun in kleinen Gruppen das Gespräch mit dem Bürgermeister suchen, danach solle die Stadt ein Angebot machen.  

Von Anne Quehl

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