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Erfolg in Treysa und Rückschlag für Bahnhof in Fritzlar

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Von: Daniel Seeger, Maike Lorenz

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Bürgermeister Tobias Kreuter, Dr. Klaus Vornhusen, Staatssekretär Jens Deutschendorf, Steffen Müller, Michaela Andresen, Reinhard Otto, Stefan Pinhard und Landrat Winfried Becker stehen nebeneinander am Bahnhof in Treysa.
Daumen hoch: Von links Bürgermeister Tobias Kreuter, Dr. Klaus Vornhusen (Bahn), Staatssekretär Jens Deutschendorf, Steffen Müller (NVV), Michaela Andresen (Bahn), Reinhard Otto (Stadtverordnetenvorsteher), Stefan Pinhard, Landrat Winfried Becker. © Maike Lorenz

Vertreter der Politik und der Deutschen Bahn haben am Freitag den modernisierten Bahnhof in Treysa eingeweiht. In Fritzlar verzögern sich die Arbeiten.

Schwalmstadt/Fritzlar – Am Bahnhof in Treysa haben Bauarbeiter in den vergangenen vier Jahren die Bahnsteige angehoben und den Bahnhof barrierefrei gemacht. So können nun zum Beispiel Menschen mit Fahrrad, Rollstuhl oder Kinderwagen Rampen nutzen, um auf die Bahnsteige zu gelangen. Zudem gibt es eine neue Beleuchtung, neue Sitzgelegenheiten und zur Orientierung ein taktiles Leitsystem. „Diese barrierefreie Angleichung war überfällig“, sagt Steffen Müller, Geschäftsführer des Nordhessischen Verkehrsbundes.

Modernisierung drohte zu scheitern

Die Erleichterung und die Freude über den vorläufigen Abschluss der Modernisierung ist bei den Projektbeteiligten groß. Denn wie der ehemalige Bürgermeister Stefan Pinhard erinnert, drohte die Modernisierung 2018 trotz etwa 30 Jahre langer Planung zu scheitern.

Grund dafür waren die Richtlinien und Vorgaben zur Höhe der Bahnsteige. Dass dieses Problem gelöst worden ist, sei dem Einsatz der gesamten Region zu verdanken, erklärt Pinhard.

Wie wichtig der Erfolg des Projektes für Schwalmstadt ist, hebt Bürgermeister Tobias Kreuter hervor: „Unsere Stadtentwicklung war und ist maßgeblich mit dem Bahnhof verbunden.“

Arbeiten in Fritzlar verzögern sich

Während die Modernisierung des Bahnhofes Treysa fürs Erste abgeschlossen ist und unter anderem von Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn als Erfolg für dem gesamten Schwalm-Eder-Kreis gewertet wird, verzögern sich die Arbeiten am Bahnhof in Fritzlar.

Dort soll der Bahnhof südlich der Gleise neugestaltet werden. Doch nun steht fest: Zum Hessentag wird diese Neugestaltung nicht fertiggestellt sein. Das teilt Bürgermeister Hartmut Spogat bei einem Ortstermin mit unserer Zeitung mit. Für die Verzögerung macht der Bürgermeister die Deutsche Bahn verantwortlich.

Die Pläne sahen den Bau einer Buswendeschleife und einer Park and Ride Anlage südlich der Gleise, also auf der gegenüberliegenden Seite des Bahnhofsgebäudes, vor. Entstehen sollten dort rund 30 Parkplätze. (Maike Lorenz und Daniel Seeger)

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