Erstaufnahme: Bald 1100 Flüchtlinge in der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne

Neustadt. Demnächst werden bis zu 1100 Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung Neustadt untergebracht sein. Das teilte Bürgermeister Thomas Groll in einer Pressemitteilung mit.

 

Aktualisiert um 15.40 Uhr.

In dem Zusammenhang fordert der CDU-Politiker „abermals eine erhöhte Polizeipräsenz, um das Sicherheitsgefühl vor Ort zu stärken“. Wegen des dramatischen Flüchtlingszustroms seien vielerorts, auch in Stadtallendorf, zusätzliche Zeltcamps entstanden. Inzwischen sei klar, dass in der Neustädter Kaserne zusätzlich bis zu 300 Flüchtlinge untergebracht werden müssen, bislang sind in der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) 800 Menschen.

Thomas Groll

Laut Groll habe sich die Situation seit dem Frühjahr völlig verändert, noch im Februar sei man davon ausgegangen, dass 2015 bis zu 300.000 Flüchtlinge nach Deutschland kommen, nun würden es möglicherweise eine Million, „die Schaffung von winterfesten Unterkünften kann mit dieser Entwicklung naturgemäß nicht Schritt halten“. Deshalb würden bis zu 300 Flüchtlinge aus dem Zeltcamp in Stadtallendorf zusätzlich in der EAE aufgenommen. Die besseren Möglichkeiten in der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne seien aus Gründen der Humanität einer Zelt- oder Containerunterbringung vorzuziehen. Laut Groll soll aber 2016 die ursprünglich zugesagte maximale Belegung mit 800 Flüchtlingen wieder erreicht werden. Er erwarte, dass in die EAE Neustadt vorrangig Frauen mit Kindern beziehungsweise Familien verlegt werden.

Hinweis:  Unter diesem Artikel werden nur Kommentare freigeschaltet, die sich ausschließlich mit dem im Text behandelten Aspekt des Flüchtlingsthemas auseinandersetzen.  

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.